450 Kilometer lange Radwegeroute durch Wald- und Weinviertel

Eröffnungsfest mit Landesrat Gabmann in Retz

Retz ((NLK)) - Der Radtourismus in Niederösterreich und immer mehr Gemeinden und Regionen machen sich diese Entwicklung zunutze, indem sie ihr Radwegenetz ausbauen, die Kultur- und Freizeitangebote entlang der Strecken verbessern und gemeinsam mit anderen Regionen professionell vermarkten. Ein Beispiel dafür ist die die neue Radroute durch das Wald- und Weinviertel, die eine Gesamtstrecke von rund 450 Kilometer umfaßt. Die Route folgt den drei Flußläufen von Kampf, Thaya und March und führt großteils auf bestehenden Radrouten durch unverbrauchte Landschaften zu bekannten Orten wie beispielsweise Langenlois, Gars, Zwettl, Retz oder Marchegg. In einer ersten Ausbaustufe wurden rund 23 Millionen Schilling in den Ausbau der Infrastruktur und in die Erhöhung der Sicherheit auf der Strecke investiert. Gleichzeitig wurden zur besseren Orientierung für die Radler gemeinsam von den maßgeblich beteiligten Tourismusregionen und Tourismusverbänden auch Folder, Informationsblätter, Karten etc. mit attraktiven Urlaubs- und Ausflugsmöglichkeiten, Unterkünften und vieles andere mehr erstellt.

Der offizielle Startschuß für die neue Radroute erfolgte heute auf dem Retzer Hauptplatz mit einem bunten Radlerfest, bei dem auch ein umfangreiches Rahmenprogramm für Jung und Alt geboten wurde. Dazu gehörten eine BMX-Show und eine Schau historischer Radräder ebenso wie Mountainbike-Vorführungen, Gesundheitstips von Prof. Willi Dungl, ein Kinderprogramm, Musik und Unterhaltung etc. Mit dabei auch Landesrat Ernest Gabmann, der sich von diesem Projekt weitere wichtige touristische Impulse für das Wald- und Weinviertel erwartet. Grundlage für den Ausbau des Radwegenetzes sei, so Gabmann, eine Expertise aus dem Jahr 1997 gewesen, die nicht nur den Donauradweg, sondern auch den Radwegen entlang des Kamps, der Thaya und der March gute Zukunftsperspektiven bescheinigte. Das Zustandekommen dieses Projekts sei letztlich auch dem Engagement und den zahlreichen Eigenleistungen der 54 beteiligten Gemeinden zu verdanken.

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