SPÖ-NÖ Landesparteitag - Referat Schlögl Teil 2

Bei der Nationalratswahl beträgt unser Frauenanteil auf der Landesliste 40 %

Niederösterreich (OTS-SPI) "Das dritte Anliegen war und ist die Aktion "Fairneß" - die arbeitsrechtliche Gleichstellung der Arbeiter mit den Angestellten. Gemeinsam mit der Gewerkschaftsfraktion haben wir dieses Thema zum Schwerpunkt des heurigen 1. Mai gemacht. Wir werden weiter dafür kämpfen, daß dieses berechtigte Anliegen der arbeitenden Menschen so rasch, wie möglich, Wirklichkeit wird", sagte Schlögl.

In seinem weiteren Referat ging der Vorsitzende der SPÖ-NÖ BM Mag. Karl Schlögl auf die Frauenpolitik ein: "Bewegung braucht das Land -auch und gerade was die Chancen der Frauen betrifft. Denn die konservative Mehrheit in unserem Land hat frauenfeindliche Strukturen zementiert. Verzopftheit, Männerbündelei und das konservative Frauenbild machen es den vielen engagierten Niederösterreicherinnen schwer, sich einzubringen. Die Frauen finden zuwenig Kinderbetreuungsplätze, die Öffnungszeiten der Kindergärten nehmen keinerlei Rücksicht auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, der Wiedereinstieg ins Berufsleben nach der Babypause ist schwierig. Das Signal der Konservativen an die Frauen lautet: Wozu brauchen wir die Frauen im öffentlichen Leben oder bei wichtigen Entscheidungen; sie sollen doch daheim bleiben und keine Ansprüche stellen", führte Schlögl aus.

Schlögl weiter: "Gerade heute wollen sie die Frauen wieder zurück an den Herd schicken. Das verstehen ÖVP und FPÖ unter Frauenpolitik. Wir müssen gemeinsam diese verkrusteten, frauen- und familienfeindlichen Strukturen aufbrechen. Chancengleichheit darf kein leeres Schlagwort sein. Wir müssen die Frauen in unsrem Lande auch viel stärker in politische Entscheidungen einbeziehen als dies bisher der Fall war".

"Die Landesliste bei der Nationalratswahl setzt einen großen Schritt in diese Richtung", sagte Schlögl. "Die Landesliste wird nach Viktor Klima und mir von einer Frau angeführt, wir haben unter den ersten 15 Plätzen 5 Frauen, und auf der gesamten Landesliste einen Frauenanteil von 40 Prozent. Gleichzeitig mit der heutigen Zustimmung zu einem Frauenanteil von 40 Prozent müssen wir uns vornehmen, bei der kommenden Liste einen Frauenanteil von 50 Prozent zu erreichen. Chancengleichheit muß aktiv und gemeinsam von uns allen gelebt werden", stellte Schlögl fest.

Weiter Teil 3.
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