Gute Noten für den Wirtschaftsstandort Österreich Expertenrunde: Gute Voraussetzungen trotz oftmals undurchsichtiger Gesetzeslage

Wien (OTS) - Bei der gestrigen Podiumsdiskussion im ORF,
Radiocafé, (Donnerstag, 17. Juni 1999) haben sich nachstehende Experten einstimmig positiv für den Wirtschaftsstandort Österreich ausgesprochen: Professor Dr. Franz Marhold, Professor für Arbeitsrecht und Sozialrecht an der Universität Graz, Dr. Manfred Engelmann, von der österreichischen Wirtschaftskammer, Sektion Industrie, Dr. Christoph Klein, Vertreter der Wiener Arbeiterkammer, Dr. Inge Schultz, Leiterin der Rechtsabteilung der Palmers AG, Direktor Martina Dobringer, Geschäftsführerin des Kreditschutzverbandes und Karl Öllinger, Abgeordneter zum Nationalrat.

Dr. Inge Schultz von der Palmers AG beurteilte das österreichische Ausbildungsniveau sehr positiv. Auch meinte sie, daß generell Billigjobs nicht die geeignete Lösung für gut ausgebildete Kräfte sind. Und zur rechtlichen Situation in Österreich: "Die rechtlichen Regelungen wie etwa die Werkvertragsregelung sind oft zu kompliziert. Die Intention dieser Regelung und das Resultat klaffen auseinander." Karl Öllinger, Abgeordneter zum Nationalrat, betonte, daß an einem guten Wirtschaftsstandort die Bedingungen für die Menschen stimmen müssen. Voraussetzung ist ein intaktes soziales System und Sicherheit. Das Tempo der Innovationen verunsichert die sozialen Bereiche der Menschen. Dr. Martina Dobringer vom KSV betonte, daß vor allem die EDV-Umstellung 2000 für viele kleine Unternehmen existenzbedrohend sein könnte. Dr. Manfred Engelmann von der österreichischen Wirtschaftskammer meinte, daß auch mindere Tätigkeiten zu teuer sind. Diese Menschen werden dann als erste Opfer von Auslagerungen. Professor Marhold meinte zum Thema "Flexibilisierung", daß hier die Kollektiv- vertragsregelungen kontraproduktiv wirken.

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