Kröll begrüßt Erlaßregelung zur unentgeltlichen Beherbergung

Eigenverbauchsbesteuerung entfällt bei unentgeltlicher Beherbergung und Verköstigung von Dienstnehmern

Wien (PWK) - "Aufgrund der jüngsten EuGH-Judikatur wurde bei der österreichischen Finanzverwaltung hinsichtlich der umsatzsteuerlichen Behandlung von Verköstigung und Beherbergung der Dienstnehmer im Gast- und Schankgewerbe endlich ein Einlenken erreicht", erklärt der Obmann der Bundessektion Tourismus, Hansjörg Kröll. Damit wurde einer langjährigen Forderung der Bundessektion Tourismus entsprochen. ****

Das Bundesministerium für Finanzen hat am 8. Juni 1999 diese Regelung per Erlaß an alle Finanzlandesdirektionen und Finanzämter weitergegeben. Wörtliche Begründung: "Die unentgeltliche Beherbergung im Gast-, Schank- und Beherbergungsgewerbe dient aufgrund der wechselnden und spät in die Nacht reichenden Dienstzeiten in erster Linie den Erfordernissen des Unternehmens. Gegen eine Eigenverbrauchsbesteuerung spricht auch, daß der Arbeitgeber damit nicht den generellen Wohnbedarf der Arbeitnehmer, sondern einen durch die unternehmerische Tätigkeit hervorgerufenen zusätzlichen Wohnbedarf deckt. Dieselbe Beurteilung wird auch bei der üblichen Verköstigung der Dienstnehmer Platz greifen."

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