AK: Internet-Shopping muß sicherer werden

Novelle zum Konsumentenschutz-Gesetz muß nachgebessert werden

Wien (OTS) – Die Konsumenten bekommen mehr Schutz beim Internet-Shoppen, aber die Ausnahmen in der Novelle zum Konsumentenschutz-Gesetz sind zu weitgehend, kritisiert die AK.
Das Rücktrittsrecht und die verbesserten Informationen müssen auch für die Freizeit-Dienstleistungen und die Immobiliengeschäfte im Internet gelten, verlangen die AK-Konsumentenschützer. ****

Mehr Schutz
Mehr Konsumentenschutz erhalten die Verbraucher beim Fernkauf (zB über Versandhäuser, Telefon, Fax, Teleshopping, Internet). Die Anbieter müssen zukünftig Konsumenten ausreichend informieren (zB Name und Anschrift des Unternehmens, Preis der Ware oder
allfällige Lieferkosten). Die Konsumenten können innerhalb von zwei Wochen vom Vertrag zurücktreten.

Nachbessern
Die AK kritisiert, daß die Freizeit-Dienstleistungen und Immobiliengeschäfte aus der Fernabsatz-Regelung ausgenommen
wurden. Die Konsumentenschützer der AK fordern, diese Ausnahmen zu streichen.

Beim Immobiliengeschäft im Fernabsatz ist der Konsument wegen des hohen ökonomischen Mitteleinsatzes besonders gefährdet. Derzeit spielen zwar solche Geschäfte in Österreich noch keine wesentliche Rolle, aber Erfahrungen aus Deutschland zeigen, daß es für Käufe von Ferienhäuser und –wohnungen im Wege des Fernabsatzes deutliche Probleme gibt.
Unter den Freizeit–Dienstleistern ist es hauptsächlich die Reisebranche, die ihre Angebote zunehmend im Wege des Fernabsatzes vertreibt. Die Gefahr übereilter Geschäftsabschlüsse ist groß. Der Konsument bleibt – wenn die Schutzvorschriften der Richtlinie nicht greifen – auf der Strecke.

Der Ministerrat hat am Dienstag eine Novelle zum Kosumentenschutz-Gesetz beschlossen. Mit dieser Novelle zum Konsumentenschutz-
Gesetz wird die EU-Fernabsatz-Richtlinie umgesetzt.

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