Stadtschulrat zu Studie über Personalkosten

Wien, (OTS) Ein "wertvolles Prognosemodell" sei jene Studie, die Lorenz Lassnigg vom Institut für Höhere Studien heute gemeinsam mit Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer vorgestellt hat. "Das Unterrichtsministerium ist auf dem richtigen Weg. Die Studie ist insbesondere für die Einschätzung der zukünftigen Personalkosten hochinteressant und wichtig", meinte Stadtschulratspräsident Kurt Scholz.

Die Ergebnisse seien nur scheinbar paradox: So werden trotz eines Geburtenrückgangs die Lehrerkosten deutlich (um 4 bis 14%) steigen. "Die Ursachen dafür liegen in der Altersstruktur der Lehrerinnen und Lehrer, die in höhere Gehaltsstufen vorrücken, und in der steigenden Schüleranzahl im höheren Schulwesen. Wir werden insgesamt weniger Schüler, dafür aber höher gebildete haben", meinte Scholz.

Das österreichische Schulwesen werde teuer bleiben, aber gerade deshalb seien die Qualitätssicherung, verpflichtende Lehrerfortbildung und eine Niveauanalyse ein Gebot der Stunde.
Wien habe dazu im abgelaufenen Schuljahr bereits eine Studie für den Bereich der Grundschule durchgeführt, aber auch das Unterrichtsministerium bereite schon Materialien zur gesamtösterreichischen Erhebung der Qualitätsstandards vor. "Wir müssen diese Entwicklung mit einem Blick auf Eltern, die Zukunftschancen der Kinder und die internationale Konkurrenzfähigkeit unseres Landes konsequent weiterentwickeln", meinte Scholz. (Schluß) ssr

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