Klinische Psychologen und Psychotherapeuten am Krankenbett

Gemeinde Wien setzt Gewerkschaftsforderungen um

Wien (GdG/ÖGB). Als erstes Bundesland hat Wien Dienstpostenpläne für klinische Psychologen und Psychotherapeuten für alle Krankenhäuser erarbeitet. "Wir begrüssen die Innovationskraft der Gemeinde Wien als beispielhaft für ganz Europa", stellt Dr. Heiner Bartuska, Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG), Hauptgruppe II - Wiener Krankenanstaltenverbund - Vorsitzender des Personalgruppenausschusses A, fest.++++

Nachdem die Politiker alle Grundsätze beschlossen hatten, wurden
in langwierigen Arbeitsgesprächen von hohen Beamten der Gemeinde Wien mit der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten (GdG) alle Rahmenbedingungen der komplexen Materie geklärt.

Die Gemeinde Wien geht mit den Dienstpostenplänen für klinische Psychologen und Psychotherapeuten beispielhaft voran und setzt
damit das Krankenanstaltengesetz um. "25 Dienstposten für
Klinische Psychologen und 25 Dienstposten für Psychotherapeuten werden als Mindestversorgung und damit neue hochqualifizierte Leistungen im Krankenhaus eingeführt", betont Dr. Heiner Bartuska. Die Patientenrechte werden in diesen Punkten vorbildlich
realisiert und die Qualitätssicherung wird damit installiert. "Es ist dies ein neuer Beleg für die hohe Kompetenz und Leistungsbereitschaft sowie Innovation der Dienstleistungen im Gesundheitswesen", so Dr. Bartuska weiter.

Näheres zu den Klinischen Psychologen und Psychotherapeuten in den Spitälern der Gemeinde Wien ist am Aktionstag im Wiener Rathaus,
am 19. Juni 1999, von 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr zu erfahren.

ÖGB, 17. Juni 1999 Nr. 299

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