LIF-Alkier: Y2K in Wien - Der Vergleich macht sie unsicher

Unverständnis für Ablehnung von Kontrollamtsprüfung

Wien (OTS) Im heutigen Kontrollausschuß wurde von den Regierungsparteien ein liberaler Antrag abgelehnt, der eine stichprobenweise Sicherheitsüberprüfung essentieller Bereiche der Stadt Wien auf ihre Jahr-2000 -("Y2K")-Tauglichkeit vorgesehen hätte.

Dabei, so LIF-Gemeinderat Wolfgang Alkier, wurde im Vorfeld noch versucht, im Sinne der Sache daraus einen Allparteienantrag zu machen, denn "es geht darum, alle Ressourcen in Wien zu bündeln, damit die Risken für Versorgungs- und Infrastrukturprobleme zur Jahrtausendwende gesenkt werden. Das Kontrollamt könnte mit einer Prüftruppe hier einen wertvollen Beitrag leisten." Insofern hofft Alkier, daß das Kontrollamt trotz dieser heutigen parteipolitisch motivierten Verhinderung von sich aus seinen Beitrag zur Y2K-Sicherheit in Wien leisten werde.

Der liberale Kontrollsprecher wies auch auf die Defizite hin, mit denen in den verschiedenen Bereichen Wiens - seien es die Stadtwerke, die Krankenhäuser oder der Magistrat - sowohl budget-als auch zeitmäßig bisher an das Problem herangegangen werde. "Wenn beispielsweise die Bank Austria 500 Millionen Schilling in die Y2K-Vorbereitung investiere und der Wiener Krankenanstaltenverbund mit eineinhalb mal soviel Beschäftigten und einer Vielzahl an modernen Geräten nur 100 Millionen Schilling investiert, muß man leider sagen: Y2K in Wien - Der Vergleich macht sie unsicher", so Alkier, der abschließend seiner Hoffnung Ausdruck verlieh, daß nun doch alle Ressourcen auf dieses Problem gerichtet würden.

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