Grünes Licht für 4 NÖ Straßen-Großprojekte

Pröll: Start zum 15 Milliarden-Straßenpaket

St.Pölten (NLK) - Den im Ministerrat am Dienstag, 15. Juni, getroffenen Beschluß zur Vorlage der Bundesstraßengesetz-Novelle an das Parlament bezeichnet Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll als wichtigen Schritt zur Realisierung des 15 Milliarden-Straßenpaketes in Niederösterreich. "Konkret bedeutet das, daß jetzt die mit Minister Dr. Hannes Farnleitner verhandelten Maßnahmen zur Verbesserung der Straßenverkehrsinfrastruktur umgesetzt werden. Und zwar mit einer Finanzierung aus Privatisierungen des Bundes, aus Mauteinnahmen bzw. aus dem Bundesbudget und weiteren Maßnahmen bis 2010 sowie ohne Mehrbelastung der Bevölkerung durch eine sogenannte Verkehrsanleihe!"

Vom Beschluß im Ministerrat betroffen sind in Niederösterreich die A 5/Nordautobahn einschließlich eines Ringes um Wien (Kosten des zusätzlichen Straßenzuges: 6,5 Milliarden Schilling), die Weinviertel-Schnellstraße zwischen Hollabrunn und Klein Haugsdorf (Kosten für die schnellstraßenmäßige Aufwertung: 1 Milliarde), der vierspurige Ausbau der B 3 nach Krems, Donaubrücke Traismauer, einschließlich des Ausbaues der S 33 mit Mitteltrennung (Kosten für die schnellstraßenmäßige Aufwertung: 2,1 Milliarden) und nach der Trasseneinigung mit dem Burgenland die Spange Kittsee zur A 4/Ostautobahn (Kosten für die schnellstraßenmäßige Aufwertung: 1,2 Milliarden). Nicht betroffen vom Ministerratsbeschluß, sehr wohl aber wesentlicher Punkt des 15 Milliarden-Straßenpaketes, ist der sechsspurige Ausbau der A 1/Westautobahn plus Pannenstreifen.

"Mit diesem Maßnahmenpaket erreichen wir nicht nur ein Mehr an Sicherheit auf unseren Straßen und eine Hebung der Lebensqualität für die Bevölkerung angesichts der Entlastung der Ortsdurchfahrten, sondern auch ein entscheidendes Plus für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich. Die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur ist einer der entscheidendsten Punkte unseres Fitness-Programmes für das nächste Jahrtausend und damit für den Weg Niederösterreichs zu den Top-Regionen Europas", so Pröll abschließend.

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