- 17.06.1999, 11:20:58
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Grünes Licht für 4 NÖ Straßen-Großprojekte
Pröll: Start zum 15 Milliarden-Straßenpaket
St.Pölten (NLK) - Den im Ministerrat am Dienstag, 15. Juni,
getroffenen Beschluß zur Vorlage der Bundesstraßengesetz-Novelle an
das Parlament bezeichnet Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll als
wichtigen Schritt zur Realisierung des 15 Milliarden-Straßenpaketes
in Niederösterreich. "Konkret bedeutet das, daß jetzt die mit
Minister Dr. Hannes Farnleitner verhandelten Maßnahmen zur
Verbesserung der Straßenverkehrsinfrastruktur umgesetzt werden. Und
zwar mit einer Finanzierung aus Privatisierungen des Bundes, aus
Mauteinnahmen bzw. aus dem Bundesbudget und weiteren Maßnahmen bis
2010 sowie ohne Mehrbelastung der Bevölkerung durch eine sogenannte
Verkehrsanleihe!"
Vom Beschluß im Ministerrat betroffen sind in Niederösterreich die
A 5/Nordautobahn einschließlich eines Ringes um Wien (Kosten des
zusätzlichen Straßenzuges: 6,5 Milliarden Schilling), die
Weinviertel-Schnellstraße zwischen Hollabrunn und Klein Haugsdorf
(Kosten für die schnellstraßenmäßige Aufwertung: 1 Milliarde), der
vierspurige Ausbau der B 3 nach Krems, Donaubrücke Traismauer,
einschließlich des Ausbaues der S 33 mit Mitteltrennung (Kosten für
die schnellstraßenmäßige Aufwertung: 2,1 Milliarden) und nach der
Trasseneinigung mit dem Burgenland die Spange Kittsee zur A
4/Ostautobahn (Kosten für die schnellstraßenmäßige Aufwertung: 1,2
Milliarden). Nicht betroffen vom Ministerratsbeschluß, sehr wohl aber
wesentlicher Punkt des 15 Milliarden-Straßenpaketes, ist der
sechsspurige Ausbau der A 1/Westautobahn plus Pannenstreifen.
"Mit diesem Maßnahmenpaket erreichen wir nicht nur ein Mehr an
Sicherheit auf unseren Straßen und eine Hebung der Lebensqualität für
die Bevölkerung angesichts der Entlastung der Ortsdurchfahrten,
sondern auch ein entscheidendes Plus für den Wirtschaftsstandort
Niederösterreich. Die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur ist
einer der entscheidendsten Punkte unseres Fitness-Programmes für das
nächste Jahrtausend und damit für den Weg Niederösterreichs zu den
Top-Regionen Europas", so Pröll abschließend.
Rückfragehinweis: Niederösterreichische Landesregierung
Pressestelle
Tel.: 02742/200-2175
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