Apotheker bieten fachgerechte Beratung bei Hautproblemen

Gemeinsames Symposium von Apothekerkammer und Dermatologen

Wien (OTS) - Die Dermopharmazie, also alle Methoden und Maßnahmen, welche das Ziel verfolgen, die Haut gesund zu erhalten, Erkrankungen vorzubeugen oder wieder gesund zu machen, war ein Thema eines gemeinsamen Symposiums der Österreichischen Apothekerkammer und der Gesellschaft für Ärztliche Kosmetologie und Altersforschung der Haut in Wien.

Apotheker Mag. pharm. Jürgen Rzehak wies in seinem Vortrag auf die ständig steigende Bedeutung der Betreuung durch den Apotheker bei der Hautpflege hin. Da der Konsument einem unüberschaubaren Angebot zur Hautpflege gegenüber steht, ist er auf die sachgerechte Fachinformation und Beratung angewiesen. Dazu kommt, daß die Anzahl jener, die mit Hautproblemen konfrontiert sind oder unter einer Empfindlichkeit leiden, ständig zunimmt. Dieses spezielle Bedürfnis an Beratung der Konsumenten - das große Angebot an Präparaten und die vielfachen Hautprobleme - haben zu einer verstärkten Inanspruchnahme der Apotheker geführt.

"Pflege- und Arzneimittel lassen sich, so Rzehak, gar nicht so einfach trennen. Die Übergänge von Überempfindlichkeit und echter Erkrankung sind fließend und damit auch der Übergang von der Pflegeempfehlung zur Arztempfehlung." Als Verbindungsglied von Pharmazie und fachärztlicher Tätigkeit nennt Rzehak die vom Arzt ausgestellte Rezeptur, nach der die Apotheker die Arzneien herstellen. Die Anzahl dieser individuellen Rezepturen zur Behandlung der Haut liegt in Österreich bei rund 30 Prozent aller magistralen Verschreibungen. Diese für den Patienten überaus wichtigen Medikamente werden von der Industrie nicht hergestellt. Die Gründe dafür sind verschiedene.

"Dank der auf den ganz persönlichen Zustand der Haut des einzelnen Patienten abgestimmten jeweils individuellen Anfertigung durch den Apotheker, ist eine medikamentöse Therapie und Verbesserung der Befindlichkeit des Patienten, insbesonders bei den oft auch seelisch sehr belastenden Hauterkrankungen, möglich". Das betonte auch der Münchner Hautarzt Prof. Dr. Christoph Luderschmidt bei dem gemeinsamen Symposium von Apothekern und Dermatologen.

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