• 17.06.1999, 10:00:03
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  • OTS0081

Apotheker bieten fachgerechte Beratung bei Hautproblemen

Gemeinsames Symposium von Apothekerkammer und Dermatologen

Wien (OTS) - Die Dermopharmazie, also alle Methoden und Maßnahmen,
welche das Ziel verfolgen, die Haut gesund zu erhalten, Erkrankungen
vorzubeugen oder wieder gesund zu machen, war ein Thema eines
gemeinsamen Symposiums der Österreichischen Apothekerkammer und der
Gesellschaft für Ärztliche Kosmetologie und Altersforschung der Haut
in Wien.

Apotheker Mag. pharm. Jürgen Rzehak wies in seinem Vortrag auf die
ständig steigende Bedeutung der Betreuung durch den Apotheker bei der
Hautpflege hin. Da der Konsument einem unüberschaubaren Angebot zur
Hautpflege gegenüber steht, ist er auf die sachgerechte
Fachinformation und Beratung angewiesen. Dazu kommt, daß die Anzahl
jener, die mit Hautproblemen konfrontiert sind oder unter einer
Empfindlichkeit leiden, ständig zunimmt. Dieses spezielle Bedürfnis
an Beratung der Konsumenten - das große Angebot an Präparaten und die
vielfachen Hautprobleme - haben zu einer verstärkten Inanspruchnahme
der Apotheker geführt.

"Pflege- und Arzneimittel lassen sich, so Rzehak, gar nicht so
einfach trennen. Die Übergänge von Überempfindlichkeit und echter
Erkrankung sind fließend und damit auch der Übergang von der
Pflegeempfehlung zur Arztempfehlung." Als Verbindungsglied von
Pharmazie und fachärztlicher Tätigkeit nennt Rzehak die vom Arzt
ausgestellte Rezeptur, nach der die Apotheker die Arzneien
herstellen. Die Anzahl dieser individuellen Rezepturen zur Behandlung
der Haut liegt in Österreich bei rund 30 Prozent aller magistralen
Verschreibungen. Diese für den Patienten überaus wichtigen
Medikamente werden von der Industrie nicht hergestellt. Die Gründe
dafür sind verschiedene.

"Dank der auf den ganz persönlichen Zustand der Haut des einzelnen
Patienten abgestimmten jeweils individuellen Anfertigung durch den
Apotheker, ist eine medikamentöse Therapie und Verbesserung der
Befindlichkeit des Patienten, insbesonders bei den oft auch seelisch
sehr belastenden Hauterkrankungen, möglich". Das betonte auch der
Münchner Hautarzt Prof. Dr. Christoph Luderschmidt bei dem
gemeinsamen Symposium von Apothekern und Dermatologen.

Rückfragehinweis: Pressereferat der ÖAK,
Tel.: 01/404 14/600

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