Endgültiger Durchbruch der LASIK-Chirurgie Deutsche Kommission beschließt klinische Anerkennung der LASIK-Methode

Nürnberg/Innsbruck (OTS) - Die Kommission für refraktive Laserchirurgie (KRL) hat am vergangenen Wochenende anläßlich der Tagung der Deutschen Ophthalmochirurgen (DOC) die klinische Anerkennung der LASIK-Methode in Deutschland offiziell beschlossen. Das gab der Vorsitzende der Kommission, Univ.-Doz. Dr. Michael Knorz, im Anschluß an die entscheidende Sitzung bekannt. Die LASIK-Operationsmethode wird zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten eingesetzt. Jährlich werden weltweit mehr als 1,5 Millionen LASIK-Operationen durchgeführt. Der österreichische LASIK-Pionier Univ.-Prof. Dr. Mathias Zirm aus Innsbruck zeigte sich über die Entscheidung der Kommission sehr zufrieden.

"Österreichische Gremien haben sich in ihren Entscheidungen bisher immer an der Meinung der deutschen Kommission für refraktive Laserchirurgie orientiert. Nicht zuletzt von erklärten LASIK-Gegnern wurde stets betont, daß die KRL die LASIK-Methode noch nicht klinisch anerkannt habe", betonte Prof. Zirm in einer ersten Reaktion aus Innsbruck. "Mit der Entscheidung vom Samstag sollte jetzt auch den letzten Kritikern der Wind aus den Segeln genommen werden. Nun ist klar, daß auch die KRL voll hinter der LASIK-Methode steht. Die Kommission folgt damit einer Entwicklung, die bereits welteit stattgefunden hat."

In Österreich war es von seiten der Ophthalmologischen Gesellschaft, allen voran Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Göttinger, dem Leiter der Innsbrucker Universitätsaugenklinik, immer wieder zu Kritik am Einsatz der LASIK-Methode gekommen.

Die deutsche Kommission für refraktive Laserchirurgie gilt als bedeutende Kontrollinstanz auf dem Gebiet der refraktiven Chirurgie. In der Kommission sind Augenkliniken, der deutsche Berufsverband und führende Chirurgen unter dem Vorsitz des Mannheimer Augenchirurgen Univ.-Doz. Dr. Michael Knorz vertreten. Die Anerkennung der LASIK-Methode durch die KRL ist nach der Zulassung der verwendeten Laser durch die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der LASIK-Chirurgie.

Seit 1964 wird Fehlsichtigkeit operativ behandelt, wobei die Technik der Radiären Keratotomie (kleine Hornhautschnitte) und später die Behandlung der Hornhautoberfläche mit dem Excimer-Laser die größte Verbreitung fanden. Die nunmehr weltweit anerkannt erfolgreichste Behandlungsmethode ist LASIK. Dabei wird nach einem lamellierenden Schnitt ein Läppchen an der Hornhautoberfläche abgehoben, darunter wird völlig schmerzfrei (das gilt sowohl für die Operation als auch für die Zeit danach) im Bereich von tausendstel Millimetern gelasert, wodurch sich die Brechkraft des gesamten Auges durch Änderung der Hornhautkrümmung beeinflussen läßt.

Information: Univ.-Prof. Dr. Mathias Zirm, Fallmerayerstraße 3, A-6020 Innsbruck, Tel. 0512/581860, Fax 5818601 oder 378 354, E-Mail: office@zirm.net

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