Martin Faißt: "Jeder Studierende hat ein Recht auf Ausbildung"

ÖH sieht Forderung nach "freiem Hochschulzugang" bestätigt

Wien (OTS) "Damit ist die Sinnhaftigkeit des freien Hochschulzugang endgültig auch wissenschaftlich belegt" erklärt Martin Faißt, der am 1. Juli den Vorsitz in der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) übernehmen wird. Für Faißt sei damit eindeutig bewiesen, daß "Österreich durch den freien Hochschulzugang nur profitiere". Er hoffe, daß mit der Veröffentlichung der Ergebnisse der Studie "der freie Hochschulzugang und seine Alternativen" durch den Wissenschaftsminister Einem, die "verstaubten Forderungen nach Studiengebühren einiger ausbildungsfeindlicher Berufspolitiker" endlich verstummen werden. Kritik übte Faißt an der Rektorenkonferenz, die sich immer wieder lautstark für die Einführung von Studiengebühren einsetzt. Erfreut zeigt sich Faißt darüber, daß Wissenschaftsminister Einem angekündigt hat, am Prinzip "Studiengebühren bringen"s nicht" weiterhin festzuhalten. Faißt stellt klar, daß der freie Hochschulzugang unabdingbar sei und daß sich auch trotz großer Umwälzungen im Wissenschaftsbereich, wie die Zulassung von Privatuniversitäten, der Einführung des Bakkalaureats und die Ausweitung der Universitätsautonomie nichts daran ändere. "Jeder Studierende hat das Recht auf ein Hochschulstudium und darf keinesfalls von der Finanzkraft des Geldbeutels abhängig gemacht werden. Studiengebühren sind ein sozialer Numerus Clausus und deshalb allenfalls inakzeptabel" erklärt der neue Vorsitzende der Bundes-ÖH abschließend.

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