'Kampf den Job-Killern' - ÖGB übt Selbstkritik

Wien (OTS) - Erfreulich ist es, daß sich die übermorgen stattfindende Landeskonferenz des ÖGB Steiermark ganz offensichtlich selbstkritisch mit den Fehlern aus seiner eigenen Vergangenheit auseinandersetzt. Thema: "Kampf den Job-Killern". Immerhin ist der ÖGB einer der größten davon in Österreich - so der Österreichische Gewerbeverein (ÖGV) in einer Presseaussendung.

* Die ÖGB-Attacke auf den Sonntags-Verkauf in Bahnhofs-Billa-Filialen - etw= - kostet eine Menge Jobs.

* Die hohen Lohn- und Lohnnebenkosten verpflichten Unternehmer und Manager Arbeitsplätze in Billig-Lohn-Länder zu verlegen - auch das ist der ÖGB-Politik zuzuschreiben.

* Permanente Unterstellungen über gemutmaßte Gesetzesverletzungen von Unternehmern führten dazu, daß etwa derzeit fast kein Ferialpraktikant mehr sein Pflichtpraktikum absolvieren kann.

* Das Einbetonieren in Stehsätze - das übliche Verhalten des ÖGB -führt dazu, daß die notwendige Strukturänderung in Österreich stets in einer Verkrustung erstickt. Der ÖGB kann keine positiven Zukunftsszenarien entwickeln - für ihn muß nach dem 'Sperrklinkenprinzip' der Status quo erhalten bleiben.

Mit dieser Politik hat sich der ÖGB in den vergangenen Jahren als einer der größten Job-Killer Österreichs erwiesen. Erfreulich ist nun, daß diese Erkenntnis zu einer ersten kritischen Reflexion bei der Landeskonferenz des ÖGB Steiermark führt. Im Sinne eines Erstarkens des Wirtschaftsstandortes Österreich freut sich der ÖGV auf neue und diesmal konstruktive Vorschläge seitens des ÖGB.

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