Österreichs Internationalisierungswelle ebbt ab

Wirtschaftsverflechtung stark auf Europa konzentriert -

Überseeregionen holen aber auf =

Pwk - "Die Internationalisierung der österreichischen Wirtschaft verliert deutlich an Dynamik", kommentiert Hubert Schwetz, Internationalisierungsexperte der Wirtschaftskammer Österreich, das Ergebnis seiner jüngsten Erhebung, "Das Auslandsengagement österreichischer Unternehmen zwischen 1990 und 1998". Die Gesamtzahl der Niederlassungen, Joint-Ventures, Lizenz- und Know-Howvergaben sei in diesem Zeitraum auf mehr als das Vierfache angestiegen - von rund 3.500 auf knapp 15.000. Kräftige Zuwächse hätte es jedoch nur bis zur Mitte des Jahrzehnts gegeben. Zwischen 1995 und 1998 seien nur mehr rund 1.310 neue Auslandsengagements dazugekommen. ****

Die Internationalisierung der österreichischen Unternehmen konzentriert sich stark auf Europa (1998 zu mehr als 80 Prozent), konstatiert Schwetz. Der mittel- und osteuropäische Raum dominiert dabei deutlich. Von den insgesamt 13.300 Auslandsengagements in Europa entfallen 11.400 auf die MOEL-Länder, 1.720 auf die EU.

Von 1995 bis 1998 entwickelte sich die Wirtschaftsverflechtung mit Europa allerdings in einem wesentlich langsameren Rhythmus als jene mit Übersee. In Europa wurden in diesem Zeitraum 910 neue Internationalisierungen erhoben (das entspricht einer Steigerung von acht Prozent). In Asien kamen 270 Engagements dazu oder + 60 Prozent (darunter auffallend viele Lizenzvergaben), in Nordamerika 62 (+ 20 Prozent), in Lateinamerika 35 (+ 45 Prozent), in Afrika und im Nahen Osten 16 (+ 10 Prozent). Lediglich in Australien und Neuseeland ging die Zahl der österreichischen Auslandsengagements zurück (- 5).

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Dr. Hubert Schwetz

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