Was auf den ersten Blick wie eine korrekte Betriebskostenabrechnung aussieht ......

wien (OTS) - ..... kann bei genauer Überprüfung so manche Überraschung bereithalten. Alljährlich ist die Mietervereinigung mit Fällen von überhöhten Betriebskostenabrechnungen konfrontiert und rät daher, Hauseigentümern und Hausverwaltern beim Rechnen auf die Finger zu schauen, um weder nach- noch draufzuzahlen.

Sommerzeit ist Betriebskostenzeit - denn bis 30. Juni sind die Hauseigentümer verpflichtet, die Abrechnung über die Betriebskosten des vergangenen Jahres zu legen. Jahr für Jahr wird in diesem Bereich jedoch arger Mißbrauch getrieben, mit Positionen, die nicht zu den Betriebskosten zählen oder überhöht sind. Auch wenn es im einzelnen Fall vielleicht nur ein paar hundert Schilling zuviel sind, so geht die Summe aufs ganze Haus aufgerechnet in die tausende, um welche die Mieter geprellt werden.

Korrekt ist es, beispielsweise für Rauchfangkehrerarbeiten viermal pro Jahr denselben Betrag einzuheben. Vorsicht ist aber geboten, wenn ein zusätzlicher Posten wie "Kaminschleifen" in der Betriebskostenabrechnung aufscheint. Auch "Entrümpelungskosten" erfreuen sich in diesem Zusammenhang leider besonderer "Beliebtheit", denn bei der Überprüfung der Belege stellt sich in so manchem Fall heraus, daß der Hauseigentümer z.B. Bauschutt auf Kosten der Mieter wegräumen ließ.

"Eine Überprüfung der Betriebskostenabrechnung durch die Experten der Mietervereinigung ist in den meisten Fällen bares Geld wert.", so NRAbg. Doris Bures, Vorsitzende der Mietervereinigung. "Da unsere Erfahrung zeigt, daß bis zu 60% der Betriebskostenabrechnungen falsch sind."

*Wie hat eine korrekte Betriebskostenabrechnung auszusehen ?
* Worauf ist zu achten ?
*Wie kann man Einspruch erheben ?

Diese und weitere Informationen, sowie konkrete Fallbeispiele erhalten Sie auf Anfrage bei der Mietervereinigung Österreich unter Tel. 01 / 401 85-12 Felicitas Freise (Öffentlichkeitsarbeit).

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