Donabauer: Futtermittelindustrie strenger Kontrolle unterwerfen!

Niederösterreich, 15.6.99 (NÖI) "Im Interesse der Konsumenten ebenso wie unserer Bauern muß den kriminellen Machenschaften der Futtermittelindustrie in manchen europäischen Staaten schleunigst ein Riegel vorgeschoben werden", plädiert der VP NÖ Abg.z.NR Karl Donabauer. Nach dem BSE-Skandal wurde mit dem Dioxin-Skandal
dieser zweite große Lebensmittelskandal innerhalb weniger Jahre neuerlich durch den Futtermittelbereich ausgelöst, zeigt sich der VP-Abgeordnete empört. ****

Seine Forderung: Futtermittel müssen in Hinkunft - bevor sie
die Herstellerfirma verlassen - einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen werden! Dringend notwendig in diesem Zusammenhang ist daher eine Änderung der derzeit geltenden nationalen wie europäischen Gesetzeslage: Es muß das Recht geschaffen werden, Futtermittelfirmen jederzeit zu inspizieren und Proben zu nehmen. Derzeit darf nämlich nur dann kontrolliert werden, wenn ein konkreter Verdacht besteht, Nachherkontrollen sind wirkungslos.

"Diese Veränderungen sind dringend notwendig und müssen rasch durchgeführt werden. Wir dürfen eines nicht vergessen: Die Gesundheit ist unser höchstens Gut, es gilt sie umfassend zu schützen. Den Bürgern unseres Landes gesunde Nahrungsmittel zu geben und die Bedrohung bäuerlicher Existenzen abzuwenden, ist unsere allergrößte Pflicht! Höchster Handlungsbedarf ist gegeben:
Ich werde mich für eine derartige Regelung, die Verbraucherschutz und bäuerliche Interessen optimal gewährleistet mit aller Kraft einsetzen", so Donabauer abschließend.
- 1 -

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/04