LR Bauer: Dioxinverdächtige Produkte sichergestellt - in NÖ kein Grund zur Verunsicherung

In Niederösterreichs Geschäften belgische Lebensmittel umfassend aus dem Verkehr gezogen

St. Pölten (SPI) - Mit Erlaß des Bundeskanzleramtes vom 1. und 4. Juni 1999 wurde der Lebensmittelkontrolle aufgetragen nach folgenden Produkten, die aus Belgien stammen und unter Verdacht stehen mit Dioxin belastet zu sein, zu fahnden:
Hühnerfleisch, Eier, Fleisch von Rindern und Schweinen sowie Erzeugnissen, Milch und Milchprodukte. Beim Antreffen von solchen Produkten sind diese Untersuchungen zu unterziehen und falls notwendig, den Warenrest gemäß § 40 Abs. LMG 1975 zu beschlagnahmen.****

"Im Rahmen ihrer Ermittlungen haben Beamte in Niederösterreich in einem Betrieb belgisches, auf Milchbasis hergestelltes Speiseeis, welches unter Dioxinverdacht steht, vorgefunden. Es wurden sechs Proben gezogen und der Warenrest wurde vorläufig beschlagnahmt. Ein weiterer Betrieb, der Flüssigei aus Belgien importiert, wird zur Zeit überprüft. Zum Großteil wurden verdächtige Waren schon längst durch Lebensmittelfirmen im Rahmen von Rückholaktionen aus dem Verkehr gezogen. Daß ist auch der Grund warum unsere Aufsichtsorgane bisher keine verdächtigen, belgischen Leberpasteten und Fleischwaren aufgefunden haben. In NÖ sind Beamte der Lebensmittelkontrolle ständig im Einsatz, um der Bevölkerung dioxinfreie Einkaufsregale garantieren zu können", so Gesundheitslandesrat Dr. Hannes Bauer.

"Betreffend der zum Verkauf stehenden Waren besteht also kein Grund zur Verunsicherung, seitens des Landes wird alles getan, daß keine Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung eintritt. Um letzte Unsicherheiten auszuräumen ist der Bevölkerung jedoch auch zu raten, eventuell noch zu Hause aufbewahrte Vorräte, die in den engeren Kreis der verdächtigen Produkte fallen könnten, zu kontrollieren. Angesichts der Haltbarkeit verschiedener Waren könnte hier noch das ein oder andere Produkt aus belgischer Fertigung gefunden werden. Sicherheitshalber sollten diese Vorräte selbstverständlich entsorgt werden, eine Untersuchung ist angesichts der Kosten nicht zweckmäßig", so Landesrat Dr. Hannes Bauer abschließend. (Schluß) fa/sa

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