830 Mio. S Investitionsschub für die NÖ Berufsschulen beschlossen

Sobotka und Höger: "Lehrlinge keine Stiefkinder des Schulsystems!"

St.Pölten (NLK) - Ein zwischen Landeshauptmannstellvertreter
Ernst Höger und Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka ausverhandeltes Ausbauprogramm für die NÖ Berufsschulen wird in die Tat umgesetzt:
Nach dem heutigen Beschluß durch die NÖ Landesregierung präsentierten Höger und Sobotka in großer Übereinstimmung ein Ausbauprogramm, das in den nächsten fünf Jahren einen Investitionsschub von 830 Millionen Schilling bringt. Rund 70 Millionen Schilling davon werden für die Ausstattung mit modernsten Technologien ausgegeben. Mit diesem Ausbauprogramm, das schon in den vergangenen Jahren einen Vorläufer hatte - rund 500 Millionen Schilling waren in den Ausbau der Berufsschulen geflossen -, wird ein absoluter Nachholbedarf gedeckt. "Wir sehen dieses Ausbauprogramm auch als Investition in die Zukunft, denn die Schüler von heute sollen sich morgen als wertvolle Arbeitskräfte bewähren", meinte heute Landesrat Sobotka. Landeshauptmannstellvertreter Höger sprach davon, daß "uns Lehrlinge genauso viel wert sein müssen wie AHS- oder sonstige Schüler. Immerhin ist jeder zweite junge Mensch in einem Lehrberuf". Facharbeit bedeute auch, Zugang zu gehobenen Einkommen zu haben.

Die Ausbaumaßnahmen sind regional verteilt und bedeuten außerdem eine Belebung der Wirtschaft. Im Mostviertel erhält die Landesberufsschule (LBS) Amstetten einen Zubau im Wert von 36,5 Millionen Schilling, in der LBS Pöchlarn wird ein neues Schülerheim gebaut -, Gesamtsumme 150 Millionen Schilling. Im Waldviertel soll das Schülerheim der LBS Langenlois generalsaniert werden: Baukosten 46,2 Millionen Schilling. Im Weinviertel ist ein Werkstättenneubau notwendig, er wird 1,3 Millionen Schilling kosten. Die LBS II erhält ein neues Schülerheim, einen Schulzubau und einen Turnsaal, die Kosten belaufen sich auf 118 Millionen Schilling. In Zistersdorf erfolgt ein Zubau für Labor, Werkstätten und EDV-Unterricht. Die Baukosten betragen 76 Millionen Schilling. Im Industrieviertel ist in der LBS Neunkirchen der Neubau der Werkstätten und eine Ausstattung mit Maschinen und Geräten notwendig, Gesamtkosten 120 Millionen Schilling. Umbauten und Sanierung der Küche in der LBS Waldegg erfordern 45,6 Millionen Schilling. Das Schülerheim der LBS St.Pölten ist abgewohnt und wird für einen Betrag von 65 Millionen Schilling generalsaniert.

Die Finanzierung aller Bauvorhaben erfolgt im Leasing-Verfahren. Das Bauprogramm wird nunmehr dem NÖ Landtag zugeleitet, "mit einer breiten Zustimmung ist zu rechnen", betonte Höger. Die Planungen beginnen demnächst, ab 2000 setzt die volle Bautätigkeit ein.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200-2174

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK