Wiener ÖVP präsentiert Modell zum Objektivierungsverfahren

Wien, (OTS) Viele aktuelle Probleme bei den Direktoren Bestellungen beruhten auf mangelnder Information der Schulpartner, sagte ÖVP-Schulsprecher GR Walter Strobl am Dienstag in einem Pressegespräch. Es entstehe oft der Eindruck, als könnten die Schulen allein bestimmen, wer Direktor wird. Eine absolute Objektivität bei Personalentscheidungen gebe es nicht, betonte Strobl. Bereits als Oppositionspartei habe die Wiener ÖVP durchgestzt, daß es zu einer Modernisierung der Personalauswahl gekommen ist.

Das neue ÖVP-Modell, das Strobl präsentierte, fundiert auf fünf Säulen.

o Einbeziehung der Schulpartner: Die Bewertung durch die

Schulpartner soll zu 20 Prozent berücksichtigt werden.
o Bewerbungsunterlagen: Nach einem einheitlichen Bewerbungsbogen

haben alle Kanditaten festgelegte Kriterien zu erfüllen,
die zu 25 Prozent berücksichtigt werden.
o Gutachten: Die Kanditaten werden durch die Direktion bzw.

den zuständigen Schulaufsichtsbeamte bewertet. Das Gutachten
wird zu 15 Prozent berücksichtigt.
o Assessment Center: Das bisherige "Strukturierte Interview"

wird zu einem Assessment Center weiterentwickelt und findet
unter der Leitung eines Vertreters einer
Managementberatungsfirma außerhalb des Stadtschulrates statt.
Das Ergebnis wird zu 30 Prozent berücksichtigt.
o Computerunterstützte Potentialanalyse: Dabei sind rund 300

Fragen zu beantworten, die Auswertung erfolgt mit einem Computerprogramm. Da Ergebnis soll zu 10 Prozent berücksichtigt werden.

Alle Ergebnisse werden adiert und gelten als Grundlage für
die Erstellung eines Dreier-Vorschlages im Kollegium des Stadtschulrates. (Schluß) fk/bs

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