Wiener Liberale befürchten Vertragsverlängerung von WIF-Geschäftsführer Seitner

Smoliner: "WIF wurde unter Brauner und Seitner zur Verwaltungsdienststelle!"

Wien (OTS) Eine Verlängerung des Vertrages von Integrationsfonds-Geschäftsführer Seitner in der Kuratoriumssitzung am 15. Juni befürchten die Wiener Liberalen. "Seitner ist und bleibt visionslos und ein braver Diener seiner Stadträtin. Der Integrationsfonds wurde von einem Think-Tank und einer Lobbying-Einrichtung für ZuwanderInnen zu einer weisungsgebundenen Verwaltungsdienststelle der SPÖ-Stadträtin", sagte dazu Marco Smoliner, Integrationssprecher der Wiener Liberalen, der nach der Bestellung des Brauner-Freundes Seitner im Vorjahr seine Mitgliedschaft im Präsidium des Integrationsfonds zurückgelegt hatte.

Trotzdem sei zu befürchten, daß Seitners Vertrag verlängert werde. Seitner sei pflegeleicht und agiere fast ausschließlich nach innen. Smoliner: "Nach außen ist der Integrationsfonds nur wahrnehmbar, wenn Brauner das will oder zuläßt. Sogar der öffentlichen Rücktrittsaufforderung Seitners an den Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Sika, im Fall Omofuma, ist eine mehrtägige Schrecksekunde für die Rückfrage bei der Stadträtin vorausgegangen," sagte der Liberale.

"Nicht was Seitner tut, ist problematisch, sondern das, was er nicht tun darf", so Smoliner. "Solange ZuwanderInnen in Österreich keinerlei politische Rechte haben, wäre eine Organisation wie der WIF dazu berufen, Lobby und Stimme der fast 20% AusländerInnen zu sein. Brauner hat den Fonds verstummen lassen.

Das Liberale Forum werde auch weiterhin auf informeller Ebene mit dem Fonds zusammenarbeiten können. "Die wichtigsten Forderungen, wie die nach Wahlrecht, Doppelstaatsbürgerschaft oder Zugang zum Gemeindebau für AusländerInnen, werden wir allerdings ohne den Integrationsfonds weitervertreten müssen", sagte der liberalen Integrationssprecher abschließend.

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