FERRERO-WALDNER heute nach Jordanien gereist

Nahost Friedensprozeß im Zentrum der Gespräche

(Wien-OTS) "Jordanien kommt bei der weiteren Entwicklung des Nahost-Friedensprozesses eine entscheidende Rolle zu. Nach dem eindeutigen Wahlsieg Ehud Baraks am 18. Mai 1999 haben in Israel Koalitionsverhandlungen begonnen, die sich angesichts der starken Zersplitterung der Parteienlandschaft in der Knesset schwierig gestalten. Ich erwarte aber, daß es unter Ministerpräsident Barak zu einer Wiederbelebung des Nahost-Friedensprozesses kommt und begrüße in diesem Zusammenhang seine Absicht, mit Palästinensern und Syrien Verhandlungen aufzunehmen und eine rasche Lösung für den Abzug israelischer Truppen aus dem Libanon zu suchen. Die
Suche nach einer Nahost-Friedenslösung muß nun rasch und auf verschiedenen Ebenen wieder aufgenommen werden. Substantielle Fortschritte sind meiner Ansicht nach nur dann möglich, wenn die Betroffenen direkt miteinander sprechen. Beweglichkeit und Kreativität sind jetzt gefragt".

So äußerte sich Staatssekretärin Benita FERRERO-WALDNER im Vorfeld morgen beginnenden Besuches in Jordanien. Die Staatssekretärin wird am Dienstag eine Audienz bei König Abdallah II haben und Gespräche mit Außenminister Abdul Ilah Al Khatib sowie dem früheren Premierminister und derzeitigen Senator Taher Masri führen.

Der Besuch der Staatssekretärin in Jordanien erfolgt zu einem bedeutenden Zeitpunkt. Nur eine Woche nach seiner Thronbesteigung
am 9. Juni 1999 wird FERRERO-WALDNER als erstes österreichische Regierungsmitglied König Abdallah treffen.

FERRERO-WALDNER wird am Mittwoch ihren Besuch in Amman beenden und am Nachmittag nach Wien zurückkehren.

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