Grasberger: Bauern sichern Nahversorgung im ländlichen Raum

Bezirk Lilienfeld mit hohem Anteil an Biobauern

Niederösterreich, 14.6.99 (NÖI) "Ein Dioxin-Skandal wie in Belgien ist bei bäuerlichen Lebensmitteln aus dem Bezirk
Lilienfeld unvorstellbar", betont Bundesrat Ing. Walter
Grasberger. Bauern aus dem Bezirk verwenden kaum Kunstdünger und Spritzmittel. Der Bio-Bauernanteil ist sicher einer der höchsten
in Österreich, 1998 waren von 795 Betrieben 283 (35,5%) anerkannte Biobetriebe und weitere 322 (40,5%) verzichten auf Spritzmittel
und Kunstdüngereinsatz, obwohl sie nicht als Biobetriebe registriert sind. Weitere 102 Betriebe (12,8%) verschonen Flächenanteile ihres Besitzes von chemischen
Betriebsmitteleinsatz. Nur 88 Betriebe (11%) arbeiten konventionell.****

Lebensmittel, die Bauern bei uns erzeugen, sind daher wirklich naturnah hergestellt. Immer mehr Konsumenten schauen sich sehr bewußt die Produktpalette an und wählen dann Angebote der heimischen Produktion. Bauernläden und andere Direktvermarktungseinrichtungen werden daher zunehmende Bedeutung gewinnen. Biokennzeichnung und AMA-Gütesiegel bieten Sicherheit, daß Lebensmittel gesund sind, ihr Ursprung bis zum Bauernhof nachvollzogen werden kann. Im Bezirk Lilienfeld sind es neben Rindfleisch, Milch, Käse, Säften, Obstmost bis hin zu Edelbränden, die vom Bauern garantiert schadstoffrei eingekauft werden können.

Die Direktvermarktung ist nachwievor ein bedeutendes Standbein
in der für Bergbauern nicht gerade rosigen Zeit, meint abschließend der VP-Mandatar mit dem Hinweis, daß EU-Regionalprogramme verstärkt Investitionen in diesem Bereich fördern sollten. Nicht zuletzt würde dadurch auch die Nahversorgung im ländlichen Raum gesichert.
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