WIEDERHOLUNG OTS0173 CSA-Sprecher Waldstein: ORF-Attacke gegen Karl Habsburg zeigt ganze Verlogenheit des Staatsmonopolfunkes

Wien (OTS) - Eine Kiste Bananen als Geschenk an ORF-Intendant Leopoldseder =

In den Rundfunkmorgennachrichten brachte heute der
ORF als Spitzenmeldung, daß ein Habsburgmitarbeiter eine Gehaltsexekution habe, weil er ein Flugticket nicht termingerecht bezahlt hätte.

Damit, so CSA-Sprecher Carl Albrecht Waldstein, habe der ORF die ganze Verlogenheit seines Verhaltens gegenüber der CSA bloßgestellt. Den gesamten Wahlkampf hindurch hatte der ORF die CSA wie nicht existent behandelt. Den anderen Parteien, die sowieso Anspruch auf gratis-Belangsendungen hätten, hätte der ORF zusätzliche Sendezeit im Wert von fast 200 Millionen Schilling - eine Sendeminute ORF-Werbezeit kostet 624.000.- Schilling - ebenfalls gratis zur Verfügung gestellt, hätte ihnen im Rahmen von fünf ORF-Pressestunden, mehreren Zur Sache-Diskussionen und weiteren Beiträgen umfassend Gelegenheit zur Selbstdarstellung geboten und der CSA jede derartige Gelegenheit verweigert, weil sie nicht interessant genug sei.

Plötzlich aber sei die CSA so brennend interessant, daß sogar der Umstand, daß ein kleiner Mitarbeiter in einem westlichen Bundesland privat Schulden habe, zu einer Spitzenmeldung wird. Auch wenn der Informationsintendant Leopoldseder als strammer Parteisoldat einer in Panik geratenen ÖVP nur seine Parteipflicht erfülle, hätte er das im Interesse des ORF etwas listiger anlegen können. Waldstein ließ ihm jedenfalls ein Kiste Bananen zustellen, weil es das einzige sei, was dem ORF zum Staatsmonopolfunk einer Bananenrepublik noch fehle. Zusätzlich werde die CSA Beschwerde bei der Rundfunkkommission und dem Presserat einbringen. Zu den Vorwürfen gegen den Mitarbeiter stellte Waldstein fest: Die angeblich nicht bezahlte Reise des Habsburg Mitarbeiters ist längst bezahlt. Tatsächlich hat ein Habsburg Mitarbeiter privat Schulden. Es sei auch ganz normal, daß in einem solchen Fall ein Teil des Gehaltes des Mitarbeiters zur Schuldenabdeckung verwendet wird. Damit gibt es aber überhaupt keine Forderung gegen den Arbeitgeber. "Kein Mensch würde auf die Idee kommen, dem ORF-Generalintendanten irgendeinen Vorwurf zu machen, weil ein Moderator des Staatsfunkes Millionenschulden hat. Im Gegenteil. Weil er ein guter Moderator ist, hat er eine neue Sendung bekommen", verurteilt Waldstein die neuerliche ganz offensichtlich politisch gesteuerte Schmutzkübelkampagne des ORF gegen Habsburg und forderte den ORF auf offenzulegen, gegen wieviel ORF-Mitarbeiter derzeit Gehaltsexekutionen laufen.

Rückfragen: CSA 01/7181866 oder R. Kloucek, Tel: 01/5051593 oder 0676/406095

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