Überreichung der Franz Weninger Stipendien der OeNB

Wien (OTS)- Gouverneur Dr. Liebscher und Vize-Gouverneurin
Dr. Tumpel-Gugerell überreichten am 11. Juni 1999 im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Tagung der Oesterreichischen Nationalbank die Franz Weninger Stipendien an vier Preisträger. Das Franz Weninger Stipendium wird von der OeNB für hervorragende Diplomarbeiten und Dissertationen auf dem Gebiet der Geldtheorie und Geldpolitik vergeben und erinnert mit seinem Namen an den vor drei Jahren tödlich verunglückten Leiter der Volkswirtschaftlichen Abteilung. Die Stipendien werden vom Direktorium der Oesterreichischen Nationalbank auf Vorschlag einer Fachjury vergeben.

Diesmal wurden die Franz Weninger Stipendien den im folgenden genannten Personen für Diplomarbeiten mit den jeweils angeführten Titeln zuerkannt:

- Herrn Mag. Mario Altan für die Arbeit "Auswirkungen der Europäischen Währungsunion auf die Seignorageeinnahmen der Teilnehmerstaaten"

- Frau Dipl. Ing. Violetta Frithum für die Arbeit "Die Geldnachfrage in Theorie und Empirie"

- Herrn Matthias Mihurko für die Arbeit "Der Informationsgehalt der Zinsstruktur für Wirtschaftswachstum und Inflation"

- Frau Dipl. Ing. Doris Prammer für die Arbeit "Geldpolitische Strategien der Europäischen Zentralbank"

Bei der Übergabe der Stipendien würdigte Gouverneur Dr. Liebscher sowohl die Qualität der siegreichen Diplomarbeiten als auch die Bemühungen der Geehrten, ihre Ausbildung durch Auslandsstudien und Praktika zu erweitern und zu vertiefen. Ein hohes Ausbildungsniveau, Weltoffenheit und vor allem Leistungsbereitschaft seien wichtige Voraussetzungen nicht nur für das persönliche Weiterkommen sondern auch für die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Österreich. Diese Eigenschaften gelte es in unserem Land zu fördern, denn letztlich verfüge Österreich nur über einen zukunftssicheren "Rohstoff", und das sind wir Menschen. In diesem Sinn seien die Preisträger gleichzeitig auch Hoffnungsträger. Ihnen wurden die besten Wünsche auf Ihren weiteren Lebensweg mitgegeben.

Die Oesterreichische Nationalbank habe sich aus dem Blickwinkel einer wirtschaftspolitischen Verantwortung seit jeher für einen hohen Ausbildungsstandard eingesetzt. Konkret und aus dem Wissen heraus, daß nur wirtschaftskundige Bürger eine stabilitätsorientierte Währungspolitik mittragen können, unterstütze sie die wirtschafts-und währungspolitische Ausbildung von Lehrern und Schülern, und zwar durch das kürzlich an die Schulen ausgelieferte Unterrichtspaket "Geld und Währung" durch Seminare und eine Vielzahl von Vorträgen. Das Franz Weninger Stipendium, eine enge Zusammenarbeit mit Universitäten und die forschungsfördernde Aktivität des Jubiläumsfonds machten deutlich, daß die OeNB über die schulische Ausbildung hinaus auch Forschung und Lehre einen wichtigen Platz einräumt.

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