"Amtsmanager 1999" - Nominierungen stark steigend

Belangsendung der WKÖ am 15.6.99 um 5:52 auf Ö1

Wien (PWK) - Amt und Manager. Die beiden Titel müssen kein Gegensatz sein, meint die Wirtschaftskammer Österreich und hat in der vergangenen Woche zum dritten Mal seit 1997 gemeinsam mit dem Wirtschaftsblatt den Titel "Amtsmanager" an Beamte vergeben, die ihre Verfahren besonders schnell und effizient abgewickelt haben. Denn, so erklärte Wirtschaftskammerpräsdent Leopold Maderthaner in seiner Festrede: ****

"Ein Beamter, der schnell hilft, der hilft doppelt. Er hilft nicht nur dem Unternehmer, sein Verfahren möglichst rasch zu Ende zu führen und die Geldtasche des Unternehmers zu schonen, sondern spart auch dem Staat viel Geld und Zeit." Die Erfolge der Aktion zeigen sich. Die Beamten sind deutlich besser motiviert, so ist zum Beispiel die durchschnittliche Verfahrensdauer in Kärnten von beinahe einem Jahr auf weniger als 4 Monate gesunken. In Grieskirchen in Oberösterreich wurde die durchschnittliche Verfahrensdauer um nicht weniger als 185 Tage, sprich ein halbes Jahr, gesenkt. Das spart Geld. Nicht nur das der Unternehmer sondern auch das Steuergeld der öffentlichen Hand. Der Gewinner des Einzelpreises kommt heuer aus der Bezirkshauptmannschaft Gmunden, der besonders das Anrainerverfahren beschleunigt hat. Den Teampreis hat die Bezirkshauptmannschaft Zwettl für Betriebsansiedlungsverfahren gewonnen.

Und das nicht nur für die reine Verwaltungsarbeit, betont Maderthaner. "Die Wirtschaft braucht eine Verwaltung, die sich als Dienstleistungseinrichtung sieht und die dem Unternehmer rasch den gesetzlichen Regelungen entsprechend und mit Hausverstand hilft. So wie sich die Wirtschaftskammer auch zu sehen hat als Dienstleistungsunternehmen." Das gute Beispiel wirkt. Immer mehr Beamte bemühen sich um rasche und fachgerechte Verfahrensabwicklung. Zu Beginn der Aktion "Amtsmanager" im Jahre 1997 wurden von Unternehmern und Behörden 170 Beamte und Beamtengruppen nominiert. Beim vergangene Woche verliehenen Preis waren es bereits 269. Und daraus zieht der Vorsitzende der Jury, Professor Walter Barfuß, den Schluß: "Das Potential der tüchtigen, bemühten und fleißigen Beamten ist sehr sehr groß".
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