Initiative der Wiener Liberalen ermöglicht Studie über Gesundheitsgefährdung durch Mobilfunk-Strahlung

LIF-Pöschl für frühe Einbindung der Bevölkerung bei der Errichtung der Sendeanlagen

Wien (OTS) Die im Zuge der letzten Sitzung des Naturschutzbeirates vorgebrachten Forderungen der Wiener Liberalen nach einer Studienerstellung über mögliche Gesundheitsbeeinträchtigungen durch Mobilfunk-Strahlung werden erfüllt. Auch im Bereich der BürgerInnenbeteiligung bei der Errichtung der Sendemasten sieht der liberale Umweltsprecher Hanno Pöschl "grundlegende Verbesserungen", meinte aber, daß eine verbesserte Feinabstimmung sowohl unter den Wiener Stadträten als auch unter den verschiedenen Mobilfunkanbietern notwendig sei, um diese "zukunftsträchtige Branche nicht anzuschwärzen".

"Die Forschung kann derzeit noch keine endgültigen Aussagen über eine allfällige Gesundheitsgefährdung der Strahlungen abgeben. Nun wird - auf unsere Initiative hin - eine Studie von einem internationalen ExpertInnenteam mit Prof. Kundi erstellt. Dann weiß man endlich über das mögliche Gefahrenpotential Bescheid", erklärte der liberale Gemeinderat.

Auch im Bereich der BürgerInnenbeteiligung bei der Errichtung der Sendemasten kommt es auf Vorschlag der Liberalen zu erheblichen Verbesserungen. In einer Arbeitsgruppe in der VertreterInnen der Mobilfunkgesellschaften, der Umweltanwaltschaft, Bürgerinitiativen, der zuständigen Magistratsbteilungen und der Politik soll ein gemeinsamer Vorschlag zur verbesserten Wahrung der Rechte der Betroffenen erarbeitet werden. "Wir streben in diesem Zusammenhang eine Lösung an, die einerseits der hohe Nutzungsakzeptanz der Mobiltelefonie und dem Zukunftsmarkt Telekommunikation Rechnung trägt, andererseits aber auch die berechtigten Sorgen und Wünsche der betroffenen BürgerInnen respektiert", so Pöschl.

Verbesserungsmöglichkeiten sieht der liberale Politiker im Bereich der gegenseitigen Zusammenarbeit. "Die politische Kompetenzverteilung ist verwirrend, denn auf der einen Seite ist Umweltstadtrat Svihalek für diesen Bereich zuständig, auf der anderen Seite betrifft es auch das Gesundheitsressort, das wiederum Stadtrat Rieder leitet. Hier muß an einem Strang gezogen werden und der eine muß wissen, was der andere tut", forderte Pöschl. Auch bei den Mobilfunkanbietern sieht der liberale Gemeinderat noch erheblichen Bedarf an Abstimmungspotential: "Hier muß dem Wildwuchs an Sendemasten ein Ende gesetzt werden. Man sieht ja den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr." Abschließend appellierte Pöschl an die Netzbetreiber sich ihrer Verantwortung bewußt zu werden und zum Schutz von Natur und Mensch "doch die eine oder andere Kooperation einzugehen".

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