Vor 10 Jahren wurde Mira im Ötschergebiet ausgesetzt

Erfreuliche Bären-Bilanz des World Wide Fund for Nature

St.Pölten (NLK) - Vor zehn Jahren wurde die Bärin Mira im Ötscher-Hochschwab-Gebiet ausgesetzt, um eine neue österreichische Bärenpopulation zu begründen. Der Kontakt mit dem 1972 in die Alpen eingewanderten "Ötscherbären" brachte den erhofften Nachwuchs: Zwei Jahre später erblickten die ersten österreichischen Bärenjungen seit mehr als 100 Jahren das Licht der Welt. In der Folge ging es aufwärts mit der "Wiedereinbürgerung" des Bären, der einst unsere Wälder bevölkerte und mittlerweile ausgestorben war. Heute gibt es in Österreich 30 Bären, davon 20 Jungbären. Diese erfreuliche Bilanz zog dieser Tage der "World Wide Fund for Nature". Innerhalb der von den Bundesländern Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Wien gestarteten Kampagne "Artenreiches Österreich" haben die Bären auch in Zukunft einen ganz besonderen Platz.

Das größte für Bären geeignete Gebiet befindet sich zwischen dem Ötscher und dem Hochschwab, heute findet man sie aber auch im Bereich um den Weißensee, in den Karawanken sowie in den oberösterreichischen Kalkalpen. Die Vermehrung der Bärenpopulation erfolgte durch Zuwanderung weiterer Bären aus Slowenien und Kroatien. Besonders stolz ist man aber auf die Geburt von 20 Jungbären in den vergangenen zehn Jahren, was für die Qualität des gebotenen Lebensraumes spricht.

Es gab jedoch immer wieder Rückschläge. 1993 verunglückte Mira tödlich, ihre drei Jungen überlebten aber den nächsten Winter auch ohne Mutter. Um das WWF-Bärenprojekt schneller voranzutreiben, wurde schließlich noch ein exklusiver Club von Sponsoren gegründet, der das Bärenprojekt rascher vorantreibt.

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