Zwei Teilabschnitte der A 1 in NÖ werden demnächst saniert

LH Pröll: Erneuerung und 6spuriger Ausbau absolut notwendig

St.Pölten (NLK) - Die Generalsanierung und der sechsspurige Ausbau der Westautobahn inklusive eines vollwertigen Pannenstreifens auf dem gesamten niederösterreichischen Abschnitt ist für Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll eine absolute verkehrspolitische Notwendigkeit. Im Landesverkehrskonzept sei deshalb - im Gegensatz zum Ausbaukonzept der ASFINAG - der dreispurige Ausbau mit durchgehendem Sicherheitsstreifen pro Fahrtrichtung auch vom Knoten Steinhäusl bis zur Landesgrenze zu Oberösterreich vorgesehen, so der Landeshauptmann. "Das gestiegene Verkehrsaufkommen und das Unfallgeschehen, insbesondere zwischen Melk und Amstetten, machen diese Maßnahmen notwendig."

Ein wichtiger Schritt in diese Richtung sind die Generalerneuerung des 9,3 Kilometer langen Abschnittes zwischen Pöchlarn und Ybbs (Richtungsfahrbahn Wien) und des 10,5 Kilometer langen Abschnittes zwischen Amstetten West und St.Valentin in Fahrtrichung Salzburg. Für beide Abschnitte beginnen in der kommenden Woche die Vorarbeiten, die bis 4. Juli dauern. Im Zuge dieser Arbeiten werden die Vorbereitung für die Gegenverkehrsführung, Rodungsarbeiten im Mittelstreifen, die Demontage der Mittelleitschienen, Baustellenmarkierungen etc. durchgeführt. In weiterer Folge erfolgt dann die Generalerneuerung der Fahrbahn (knapp 12 Meter Breite) mit zwei Fahrspuren und Pannenstreifen. Die Arbeiten werden so durchgeführt, daß eine Verbreiterung auf drei Spuren plus Pannenstreifen zu einem späteren Zeitpunkt jederzeit möglich ist. Diesem Umstand wird auch bei Brückeninstandsetzungen auf beiden Bauabschnitten Rechnung getragen. Die Arbeiten sind außerdem so angelegt, daß das Tageslicht voll genutzt wird. Bei Bedarf wird auch in der Nacht gearbeitet.

Die Generalerneuerung auf dem Abschnitt zwischen Pöchlarn und Ybbs (Gesamtkosten rund 138 Millionen Schilling) dauert bis Ende Oktober, wobei ab 5. Juli ein Gegenverkehrsbereich (pro Fahrtrichtung zwei eingeengte Fahrspuren) eingerichtet wird. Ebenfalls ab 5. Juli gibt es auch auf dem Abschnitt zwischen Pöchlarn und Ybbs einen Gegenverkehrsbereich, wobei diese Arbeiten bereits Mitte Oktober abgeschlossen werden. Zeitweise ist außerdem eine Sperre der Aus- und Auffahrt Haag und der Ausfahrt St.Valentin notwendig. Die Gesamtkosten für diesen Abschnitt belaufen sich auf 118 Millionen Schilling.

Neben umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen, die es geben wird, wurde zudem eigens ein Unfallforscher beigezogen, der die Baustellenbereiche bereits vorab virtuell abfährt und auf mögliche Gefahrenpotentiale untersucht. Auch Videoüberwachungsanlagen kommen zum Einsatz.

Der NÖ Straßendienst appelliert dennoch an alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere Lkw-Lenker, in den Baustellenbereichen vorsichtig zu fahren und die Geschwindigkeitsbeschränkungen und den Sicherheitsabstand unbedingt einzuhalten.

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