56.524 Wahlkarten für die Europawahl in Wien ausgegeben

Tausende MitarbeiterInnen in den 1.943 Wiener Wahllokalen im Einsatz

Wien, (OTS) Für die Europawahl am Sonntag, den 13. Juni 1999, so die Auskunft der für das Wahlmanagement in Wien zuständigen MA 62, sind 1.107.978 Wienerinnen und Wiener wahlberechtigt - davon 55,2 Prozent Frauen und 44,8 Prozent Männer. Insgesamt können auch 9.848 AuslandösterreicherInnen und 4.297 EU-BürgerInnen in Wien an der Wahl teilnehmen. Unter den WählerInnen befinden sich die meisten im größten Wiener Gemeindebezirk in Favoriten (107.791), gefolgt von der Donaustadt (97.053) und Floridsdorf (95.905). Die geringste Anzahl WählerInnen wohnen in der Josefstadt mit 16.322.

Außerdem: Mit Abschluß der Ausgabe von Wahlkarten am Donnerstag Abend haben insgesamt 56.524 Wiener WählerInnen Wahlkarten beantragt. Diese berechtigen zur Wahl außerhalb des "Heimatsprengels" im gesamten Bundesgebiet bzw. im Ausland.****

Wahllokale in Schulen, Kindergärten oder Gasthäusern untergebracht

Auf das ganze Stadtgebiet aufgeteilt werden die insgesamt
1.943 Wahllokale in den unterschiedlichsten Orten untergebracht.
Das Gros der Lokale (1.572) wird in 358 Schulen sein. Daneben
stehen 183 unter der Rubrik Privathäuser und sonstige Gebäude wie etwa in Gasthäusern, Kindergärten oder Gemeindebauten in 105 Orten zur Verfügung. In 80 Amtshäusern sind weitere 183 Wahllokale eingerichtet.

Die Wahlzeit ist in Wien mit 7 Uhr bis 17 Uhr fixiert. WahlkartenwählerInnen können darüber hinaus in der Zeit von 5.30 Uhr bis 22 Uhr ihre Stimmen in den extra dafür eingerichteten fünf Wahllokalen am Westbahnhof, am Südbahnhof sowie am Franz-Josefs-Bahnhof abgeben.

Zur Wahl stellen sich am Sonntag insgesamt sieben
wahlwerbende Parteien (gereiht nach dem letzten Bundesergebnis der EU-Wahl 1996): Die ÖVP, die SPÖ, die FPÖ, die Grünen, das Liberale Forum, die Christlich Soziale Allianz und die KPÖ. Im Oktober 1996 hat in Wien die SPÖ 34,0 Prozent, die FPÖ 24,2 Prozent, die ÖVP 21,9 Prozent, die Grünen 10,1 und das LIF 6,6 bzw die KPÖ 0,7 Prozent der Stimmen erzielt.

Kostenaufwand für die Wahl in Wien mit 67 Mio. beziffert

Die Leiterin der Landeswahlbehörde, Personalstadträtin Mag. Renate Brauner, verwies auf den großen organisatorischen und logistischen Aufwand, der hinter diesem Urnengang mit zu
erwartenden Kosten von 67 Millionen Schilling steht. Neben vielen anderen notwendigen Utensilien wie Stimmzettel etc. mußten die Mitarbeiter der Stadt auch 4.371 Wahlzellen, 2.004 Wahlurnen,
1.200 Tischen oder auch 3.000 Sessel in die Wiener Wahllokale transportieren. Allein am Freitag und am Samstag vor der Wahl stünden über 100 Personen mit 17 LKW im Dauereinsatz, um alles zeitgerecht zu verteilen.

Über 6.000 MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung - für jedes Wahllokal ein/e Wahlleiter/in, ein/e Stellvertreter/in und ein/e Ordner/in - seien am Sonntag von früh am Morgen bis spät in die Nacht im Einsatz. Dazu kommen zusätzlich mehrere hundert Gemeindebedienstete, die etwa in der Wahlabteilung MA 62, in der EDV-Abteilung MA 14 oder im Pressedienst etc. für eine ordnungsgemäße Abwicklung der Wahlen sorgen.

Wahlergebnisse über wien.online im Internet abrufbar

Nicht zu vergessen, so die Aufzählung Brauners, seien die tausenden ParteienvertreterInnen, die als BesitzerInnen in den Wahlkommissionen sowie Parteivertrauenspersonen in den Wahllokalen bei der Stimmabgabe und bei der Auszählung in amtlicher Funktion präsent sind.

Abschließend wurde darauf hingewiesen, dass auch nach der Sonntagswahl die Ergebnisse über wien.online im Internet unter www.magwien.gv.at/wahl/ sowie über den Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien ausgesendet werden. Der Ergebnisdienst auf Wien.online bietet auch alle Vergleichszahlen früherer Wahlen sowie entsprechende links zur EU-Wahl an. Da aufgrund der Europawahlordnung mit der Auszählung erst um 22 Uhr begonnen werden darf, wird auch das Wiener Ergebnis erst in den Nachtstunden vorliegen. (Schluß) wb

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