Bakkalaureat entspricht dem Bedarf der Wirtschaft

Anwendungsorientiert ausgebildete Akademiker haben günstige Berufsaussichten

PWK - Angesichts der im vergangenen Ministerrat geltend gemachten Probleme um die Einführung des dreigliedrigen Studiensystems an Universitäten weist die Wirtschaftskammer Österreich darauf hin, daß aus der Sicht der österreichischen Wirtschaft das Bakkalaureat bei einer ganzen Reihe von Studienrichtungen grundsätzlich zu begrüßen ist. "Wenn beispielsweise ein Jungakademiker im Vereinigten Königreich mit 23 eine Beschäftigung beginnen kann, so ist nicht einzusehen, warum dies in Österreich nicht auch der Fall sein soll", meint Alfred Duschanek, Leiter der Abteilung Bildungspolitik und Wissenschaft der Wirtschaftskammer Österreich. ****

Daß Studierende an den heimischen Universitäten im internationalen Vergleich viel zu lange bis zur Graduierung brauchen und erst im reiferen Alter von 28 Jahren ins Erwerbsleben eintreten, ist problematisch. Die Erfolge im Fachhochschulbereich zeigen überzeugend, daß bei entsprechenden Adaptierungen im Lehrangebot universitärer Studien unter Einhaltung kurzer Studienzeiten ein großer Bedarf seitens der österreichischen Wirtschaft besteht.

Dieser Bedarf an jüngeren und anwendungsorientiert ausgebildeten Akademikern sollte eindeutig höher bewertet werden als nunmehr vorgebrachte verwaltungstechnische und bürokratische Erwägungen.

"Die Wirtschaft verbindet mit der Einführung des Bakkalaureats hohe Erwartungen und ist zuversichtlich, den zukünftigen Absolventen günstige Berufsaussichten bieten zu können. Nicht zuletzt kann auf diese Weise ein Beitrag zur Angleichung der österreichischen Akademikerquote an den internationalen Standard erreicht werden", so Duschanek.

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