Auch CinemaxX von schwierigem Marktumfeld betroffen ots Ad hoc-Service: CinemaxX AG <DE0005085708>

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Auch die CinemaxX AG,
Branchen-Primus der deutschen Kinowirtschaft konnte sich dem aktuell weltweit durch anhaltend mangelnde Filmversorgung zu beobachtenden Rückgang der Kinobesucherzahlen nicht entziehen. Die auch schon im 2. Halbjahr 1998 rückläufigen Besucherzahlen in Deutschland reduzierten sich, wie auch im Ausland, im ersten Quartal 1999 schätzungsweise um 20 bis 25% gegenüber dem Vorjahresquartal, das nicht unwesentlich durch den "Titanic"-Boom beeinflußt war. Ursächlich für diese Entwicklung war vor allem das Fehlen von Blockbuster-Filmen mit über fünf Millionen Besuchern.

CinemaxX konnte in den ersten neun Monaten des zum 30. Juni 1999 endenden Geschäftsjahres die Besucherzahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20% auf 13,2 Millionen steigern und dadurch ihren Konzernumsatz auf DM 208 Mio. (Vj: DM 163 Mio.; +27,6%) erhöhen. Gleichzeitig entwickelte sich der Gesamtmarkt im selben Zeitraum nach Branchenschätzungen in der Größenordnung von rund 10% rückläufig. Aufgrund der verringerten Auslastung wurde für den Neun-Monatszeitraum zum 31. März 1999 ein negatives Konzernergebnis nach Steuern von DM 1,2 Mio. erzielt. Dieses Ergebnis ist durch folgende Sonderpositionen belastet:

Firmenwertabschreibung (DM 6,2 Mio.), Börseneinführungskosten (DM 3,1 Mio.), Kosten der Kapitalerhöhung (DM 1,8 Mio.). Das derzeitige Filmangebot hat die Besucherzahlen und die Auslastung auch im laufenden Quartal über die Saisonalität hinaus verschlechtert. Dadurch wird für das gesamte Geschäftsjahr vom 1. Juli 1998 bis zum 30. Juni 1999 ein deutlich negatives Ergebnis unter Einwertung der oben genannten Sonderbelastungen (insgesamt 11,1 Mio. DM) erwartet.

Das Unternehmen hat entsprechende Maßnahmen zur Kostenoptimierung, die sich auf sämtliche Bereiche des Unternehmens erstrecken werden, eingeleitet. Diese Maßnahmen werden sich erst im nächsten Geschäftsjahr auswirken. Darüber hinaus ist beabsichtigt, zur konsequenten Fokussierung auf das Kerngeschäft die Projektentwicklungs- und Baubetreuungs- aktivitäten zu verselbständigen.

Die angekündigten Filme, wie "Star Wars" (erzielte in den USA mit USD 105 Mio. das höchste Einspielergebnis innerhalb von fünf Tagen) , die deutsche Produktion um den Comic-Helden "Werner". Walt Disney's "Tarzan" (anknüpfend an Filme wie "Dschungel-Buch" und "König der Löwen") sowie der neue "James Bond"-Thriller werden zu einem deutlichen Anstieg der Besucherzahlen ab Herbst 1999 beitragen und damit wieder die Wachstumsentwicklung des Pro-Kopf-Besuches in den Jahren 1996 und 1997 sowie im 1. Halbjahr 1998 im deutschen Kinomarkt

Neben den geplanten acht Eröffnungen von schon im Bau befindlichen Multiplexen im nächsten Geschäftsjahr wird CinemaxX vorrangig Größenvorteile und den Bekanntheitsgrad der Marke "CinemaxX" weiter ausschöpfen und die Merchandising- Aktivitäten in ihren Multiplexkinos starten. Der Abschluß eines Kooperationsvertrages mit einem großen Markenuntemehmen steht kurz bevor.

Das gemeinsam mit der belgischen Kinepolis Group N.V. betriebene Joint Venture KinemaxX, das die Erschließung des europäischen Auslands außerhalb der Stammländer zum Ziel hat, hat bereits erste Projekte abgeschlossen. Auch die Nutzung von Synergieeffekten aus der Kooperationsvereinbarung entwickelt sich planmäßig.

Das Unternehmen beabsichtigt, sich über den Kinobereich hinaus an einer Gesellschaft im wachstumsstarken Edutainment-Bereich (Education und Entertainment) zu beteiligen, dies zunächst minderheitlich, jedoch mit einer Option auf eine Mehrheitsbeteiligung. Erste vertraglich abgeschlossene Projekte sind das Regenwaldhaus (EXP02000) und der ZDF-Medienpark in

Durch das zur Zeit schwierige Marktumfeld wird der Konzentrationsprozeß der Kinobetreiber beschleunigt fortschreiten. Als kapitalstarker Marktführer sieht CinemaxX gute Chancen, diesen Prozeß aktiv mitzugestalten.

Der Vorstand

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