Hans Czettel-Preise werden in Hardegg überreicht

Vereine, Schulen, Gemeinden und Personen die Empfänger

St.Pölten (NLK) - Im Gasthaus "Zur alten Hammerschmiede" in
Hardegg findet morgen Freitag, 11. Juni, um 10 Uhr die Überreichung der diesjährigen Hans Czettel-Preise statt. Landesrat Dr. Hannes Bauer wird die Preisverleihung vornehmen. Der Direktor des Nationalparks Thayatal, Dipl.Ing. Robert Brunner, wird zum Thema "Nationalpark Thayatal - ein unberührtes Juwel in der Grenzregion" sprechen.

Als Vereine werden die Berg- und Naturwacht Baden, die zum Beispiel dem Schutz der Salamander auf heimischen Straßen Aufmerksamkeit geschenkt hat, die Naturfreundejugend Weinburg wegen der ökologischen Themen auf ihren Zeltlagern und der Verein Naturpark Ötscher-Tormäuer für die Herstellung eines Steges und eines Aussichtsturmes ausgezeichnet.

Besonders sind natürlich die Schulen auszeichungswürdig: Die 3b der Öko-Hauptschule Pöchlarn erhält einen Preis zum Projekt "Rindfleischberg". Die Hauptschule Auersthal gestaltete einen Schulgarten mit Kräuterspirale und Feuchtbiotop, und die Europahauptschule II in Mistelbach erarbeitete ein Projekt zum Thema Kunststoff. Die 4a der Volksschule Neuhofen an der Ybbs widmete sich der Spurensuche der Mostbirnbäume, die Volksschule Furth-Göttweig der Au, wobei Exkursionen am Plan standen, und die 5. Klasse der Bundeshandelsakademie Zwettl dem Marketingkonzept für eine Erlebniswelt in Rastbach. Die Volksschule in Gmünd-Neustadt setzte sich besonders für die Abgrenzung des Schulgartens zum benachbarten Flüchtlingsfriedhof des Ersten Weltkrieges ein, wobei eine Heckenpflanzung erneuert wurde. Das Gymnasium Seitenstetten machte sich für eine Teichanlage und einen Lehrpfad stark, das Bundesaufbaugymnasium Horn revitalisierte einen als wilde Deponie genützten Steinbruch. Die Öko-Hauptschule Schweiggers nahm das Projekt Imkerei als Forschungsanlaß und die 4c der Europa-Hauptschule in Stockerau "ihre" Au. Das BG und BRG Gmünd widmete sich der Herstellung der interaktiven CD "Universum vor der Haustür", die auch im Besucherzentrum der Blockheide und am Stadtplatz auf PC’s laufen wird.

Auszeichnungen erhielten natürlich auch die Gemeinden. Die Marktgemeinde Perchtoldsdorf schloß mittlerweile auch die letzte Schutzhütte im Naturpark Föhrenberge, jene auf der Kugelwiese, an das Wasser- und Kanalnetz an. Die Marktgemeinde Scheiblingkirchen-Thernberg wurde wegen ihrer Umweltfeste bekannt, und die Gemeinde Stetten begann mit der Verwirklichung eines Grüngürtel-Plans. Die Stadtgemeinde St.Valentin machte mit der Sanierung des Grundwassers in Kötting ernst, die Sorgen wegen ihrer Nitratwerte und den Keimzahlen bereitet hatte. Die Gemeinde Retzbach widmete sich der Landschaftsgestaltung. Streuobstwiesen wurden gepflanzt, Ackerflächen stillgelegt und Bäume an Güterwegen gesetzt. Die NÖ Abfallwirtschaftsverbände trugen zu Bildungsaktionen in den Schulen bei. In der Marktgemeinde Pfaffstätten zeigte man sich um Erhaltung besonderer Biotope bemüht.

Auch Personen wurden Preisträger: Wilhelm Kisser in Asperhofen setzte sich erfolgreich für Umweltschutzprojekte in der Bergwacht, der Schule, der Gemeinde und bei den "Umweltspürnasen" ein, Erich Geppert aus Heidenreichstein für eine Broschüre über Naturdenkmäler und Naturschutzgebiete. Walter Bartl aus Windischsteig übernahm unter anderem zahlreiche Marterl-Renovierungen. Bürgermeister Karl Vogl aus Ober-Grafendorf kauft mit der Gemeinde Ufergrundstücke und schützte so ökologisch wertvolle Flußparzellen. Heinz Haasler aus Schönberg am Kamp sanierte ein Revier am Manhartsberg, indem er auch Douglasien auspflanzte.

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