150-Jahr-Jubiläum der Bundesgendarmerie

Prokop: Hervorragende Arbeit der NÖ Gendarmerie

St.Pölten (NLK) - Das Landesgendarmeriekommando für Niederösterreich feierte heute in Anwesenheit von Bundesminister Mag. Karl Schlögl, Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop, den Landesräten Dr. Hannes Bauer und Mag. Ewald Stadler sowie den Landtagspräsidenten Mag. Edmund Freibauer und Heidemaria Onodi am St.Pöltner Landhausplatz "150 Jahre Bundesgendarmerie". Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll nannte in einer Grußbotschaft die Gendarmerie einen Garanten des Grundrechtes auf inneren Frieden, der die gute und störungsfreie Entwicklung des Landes schützend begleitet habe. Er werde auch in Zukunft alles daransetzen, die schwere Arbeit der Gendarmerie zu unterstützen, damit diese ihre Aufgabe zum Wohl der Bevölkerung voll erfüllen könne.

Prokop führte aus, daß gerade Niederösterreich mit seiner exponierten Lage an der EU-Außengrenze genügend und hochmotivierte Sicherheitsorgane brauche, um das Sicherheitsgefühl im Land aufrechterhalten zu können. Sicherheit für die Bevölkerung sei Ausdruck der Lebensqualität eines Landes und insofern Herzensanliegen aller, die politische Verantwortung tragen. Die rund 4.000 niederösterreichischen Gendarmeriebeamten, die jährlich mit 70.000 strafbaren Handlungen konfrontiert seien, leisteten hervorragende Arbeit, was nicht zuletzt auch die rekordträchtige Aufklärungsquote von über 60 Prozent beweise.

Damit das in hohem Maße von der Bevölkerung der Gendarmerie entgegengebrachte Vertrauen bestehen bleibe, so Prokop weiter, sei die Politik aufgerufen, alles zu tun, daß das Sicherheitsgefühl aufrecht bleibe. Kraft politischer Rahmenbedingungen und wirtschaftlicher Anstrengungen müsse darüber hinaus dazu beigetragen werden, die Lebensqualität zu garantieren und damit letztendlich soziale Stabilität, Vertrauen in die Demokratie und inneren Frieden zu erhalten.

Schlögl nannte das Jubiläumsfest ein sichtbares Zeichen, daß die NÖ Gendarmerie ein wesentlicher und anerkannter Teil der Gesellschaft sei. War die Gendarmerie bei ihrer Gründung 1849 noch ein Unterdrückungsinstrument des Obrigkeitsstaates, so sei sie heute Eckstein von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Die Gendarmerie habe wesentlich zur enormen Aufwärtsentwicklung Österreichs nach 1945 beigetragen. Das subjektive Sicherheitsgefühl werde daran gemessen, daß die Exekutive in genügendem Ausmaß in der Öffentlichkeit präsent sei; er habe, so Schlögl abschließend, erst am Vortag in Verhandlungen mit dem Finanzministerium 300 zusätzliche Planstellen erwirkt.

Im Anschluß an den Festakt wurden Vorführungen von Spezialeinheiten der Bundesgendarmerie geboten, bei denen sich die Besucher vom hohem Standard der Sicherheitseinsatzkräfte überzeugen konnten. Neben Darbietungen in historischen Uniformen konnten auch Fahrzeuge, Waffen und Geräte der Gendarmerie besichtigt werden.

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