Erste Ergebnisse der Dioxin-Untersuchungen liegen vor

Wien (OTS) - Nach Bekanntwerden des Dioxin-Skandals in Belgien hat das BMLF unverzüglich Untersuchungen von Futtermitteln auf Dioxin in Auftrag gegeben. Erste Ergebnisse liegen vor und zeigen als Ergebnis keine Gehalte über vergleichbaren Grenzwerten. Dennoch werden diese Untersuchungen fortgeführt, weitere Ergebnisse sind nächste Woche zu erwarten. Dies teilte das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft mit.****

Neben der Sperre von Futtermittelimporten aus Belgien hat das BMLF bei der EU-Kommission über allfällige Importe aus Belgien nachgefragt und die Auskunft erhalten, daß von den betroffenen Firmen kein Mischfutter nach Österreich geliefert wurde. Dennoch hat das BMLF Recherchen über allfällige Futtermittelimporte in den ersten Monaten des heurigen Jahres aufgenommen. Neueste Ergebnisse zeigen, daß im fraglichen Zeitraum des heurigen Jahres Futtermittel aus Belgien nach Österreich gelangt sind, und zwar im wesentlichen Vitamine, Mineralstoffe und Ölkuchen. Dennoch wird gezielt weiter untersucht, ob sich unter den Importen nicht doch auch geringe Mengen fetthaltiger Mischfuttermittel befinden.

Sollten bei den Kontrollen belgische Futtermittel mit Fettzusatz gefunden werden, ist die unverzügliche Beschlagnahme angeordnet. Gleichzeitig wurde vereinbart, daß die Wirtschaftskammer Österreichs ihre Betriebe unter Hinweis auf die Strafbestimmungen des Futtermittelgesetzes auffordert, Futtermittel, die aus Belgien stammen, separat zu lagern und keinesfalls zu verwenden. Zur Unterstützung der Futtermittelkontrollore sind die gewerblichen Mischfuttererzeuger aufgefordert, sofort zu melden, welche Mengen an Mischfutter und Futterfett aus den Ländern Belgien, Frankreich und den Niederlanden seit Jahresbeginn 1999 importiert wurden.

Damit ist entsprechend dem akkordierten Vorgehen zwischen BM Molterer und BM Prammer ein abgestimmtes Vorgehen sichergestellt. Für die österreichischen Konsumenten bedeutet das ein Maximum an Sicherheit. Die Forderung an die Wirtschaft, bis Klärung des Dioxinskandals in Belgien und seinen Dimension, nur österreichische Produkte zur Lebensmittelherstellung zu verwenden, bleibt aufrecht, teilte das BMLF abschließend mit.

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