Wachtelkönig brütet im Nationalpark Donau-Auen

Wiesen außer Nutzung gestellt

St.Pölten (NLK) - Einen ersten großen Erfolg kann das LIFE-Projekt "Lebensraummanagement Donau-Auen" aufweisen: Der Wachtelkönig brütet auf den Überschwemmungswiesen der Lobau und bei Mannswörth in Niederösterreich. Der "Wachtelkönig-Fachmann" des LIFE-Projektes, Johannes Frühauf, konnte die Brutplätze lokalisieren und leitete das Sofortprogramm zum Schutz dieser Wiesenbrüter ein. Da diese Plätze von der Nationalpark-Forstverwaltung Lobau (MA 49) verwaltet werden, nahm der Wiener Stadtrat Fritz Svihalek die erforderlichen Wiesenflächen bis Anfang Juli 1999 außer Nutzung. Nur durch dieses neu eingeführte Wiesenmanagement ist eine erfolgreiche Fortpflanzung zu erwarten. Als letzte Unwägbarkeit bleibt vorerst nur noch das Risiko eines starken Hochwassers. Im Rahmen des LIFE-Projektes ist die wissenschaftliche Begleitung dieses Förderungsprogrammes durch Fachleute von BirdLife-Österreich gesichert.

Die wenigen Wachtelkönig-Brutpaare Österreichs finden sich vor allem in den Donau-March-Thaya-Auen, im Wiener Becken und im Wienerwald. Mit der intensivierten Wiesennutzung am Beginn dieses Jahrhunderts und verstärkt seit den fünfziger Jahren setzte ein bedrohlicher Rückgang ein. Ab den frühen neunziger Jahren ist die Anzahl mit dem Start der Wiesen-Förderungsprogramme in Teilen Österreich leicht gestiegen. Der Nationalpark Donau-Auen will jedenfalls geeignete Wiesen mit hochwüchsigen Gräsern, Seggen und Kräutern durch spätere Mahdzeit und eine schonende Mähtechnik sichern.

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