Malerische Wanderungen im Viertel unter dem Wienerwald

NÖ Landesmuseum zu Gast im Stadtmuseum Wiener Neustadt

St.Pölten (NLK) - Das Niederösterreichische Landesmuseum birgt Schätze, die wenig bekannt sind. Bis das Neue Museum in St.Pölten im Jahr 2002 eröffnet wird, sollen sie nicht völlig verborgen bleiben. Deshalb bringt das Landesmuseum nach der Ausstellung im Jahr 1998 im Schloß Grafenegg eine weitere Schau zum Titel "Malerische Wanderungen im Viertel unter dem Wienerwald", die Meisterwerke der Landschaftsmalerei des 19. Jahrhunderts anbietet. Sie wird am Freitag, 11. Juni, um 19 Uhr im Wiener Neustädter Stadtmuseum, Petersgasse 2a, von Bürgermeisterin Traude Dierdorf eröffnet. Grußworte des Landeshauptmannes kommen von Landtagsabgeordnetem Mag. Klaus Schneeberger. Zur Ausstellung selbst wird der Direktor des NÖ Landesmuseums, Dr. Peter Zawrel, sprechen. Die Ausstellung ist vom 13. Juni bis 26. Oktober zu sehen, und zwar Dienstag und Mittwoch von 10 bis 17 Uhr, Donnerstag von 10 bis 20 Uhr, Freitag von 10 bis 12 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 16 Uhr.

Die Ausstellung ist zum 175. Geburtstag des Wiener Neustädter Stadtmuseums, dem ältesten niederösterreichischen Museum, zu Gast. 1824 wurde das Museum von Wiener Neustädter Bürgern gegründet. Ausgangsort der "Malerischen Wanderungen im Viertel unter dem Wienerwald" ist Wien. Im frühen 19. Jahrhundert waren die Landschaften südlich der Residenzstadt noch kaum erschlossen. Die Werke der Künstler sind mit ein Teil ihrer Erschließungsgeschichte. Gemälde mit Motiven aus dem Wienerwald und der Thermenlinie, wie zum Beispiel von Darnaut, Halauska, Hörmann, Mössmer, Ranzoni, Romako, Scheyerer, Schindler und Zetsche führen zu den Landschaften des Piestingtales, in die Gutensteiner Gegend und in die wildromantischen Landschaften um Schneeberg, Rax und Semmering. Hier finden sich Werke des Malerkreises um Friedrich Gauermann, Thomas Ender, Eduard Ritter, Franz Steinfeld, Matthias Rudolf Toma und Ferdinand Waldmüller. Weiter geht die Wanderung zum Pittental und in die Bucklige Welt, etwa in den Gemälden von Johann Michael Neder und Tina Blau. Kaum ein anderes Bild dokumentiert die touristische Erschließung des Umlands südlich von Wien eindrucksvoller als das Gemälde von Anton Schiffer, das die Ankunft des ersten Zuges der Südbahn in Gloggnitz im Jahr 1842 zeigt. Seit dieser Zeit kamen neben den Malern auch immer mehr Wanderer und "Stadtflüchtlinge" hierher.

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