ÖGB mit Pakt für ältere ArbeitnehmerInnen zufrieden

Verzetnitsch: Nun liegt es an Arbeitgebern, die neuen Chancen auch zu nützen

Wien (ÖGB). Der ÖGB begrüßte heute die Einigung der Regierungspartner auf den Pakt für ältere ArbeitnehmerInnen, der noch in dieser Legislaturperiode beschlossen werden soll. "Mit der Einführung der beiden Altersteilzeitmodelle und Verbesserungen bei der Bildungskarenz wurden wichtige ÖGB-Forderungen im Pakt für ältere ArbeitnehmerInnen verwirklicht, die von den Sozialpartnern der Regierung vorgelegt wurden", kommentierte ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch die Einigung.++++

Verzetnitsch zeigte sich über die Einigung zum Pakt für ältere ArbeitnehmerInnen zufrieden. Er betonte, dass mit den ausverhandelten Maßnahmen alle Voraussetzungen geschaffen wurden, eine Trendumkehr auch bei der Arbeitslosigkeit älterer ArbeitnehmerInnen einzuleiten.

Gesinnungswandel notwendig

Der ÖGB-Präsident erklärte zu den Modellen der Altersteilzeit, dass damit den Arbeitgebern wirksame Instrumente zur Bekämpfung
der Arbeitslosigkeit älterer ArbeitnehmerInnen zur Verfügung gestellt wurden. Er, Verzetnitsch, hoffe, dass diese Chancen nun auch tatsächlich von den Unternehmern genützt werden. Denn es liege vor allem an den Arbeitgebern, die Möglichkeit der Altersteilzeit in die Praxis umzusetzen.

Der Pakt für ältere ArbeitnehmerInnen sei ein wichtiger Beitrag für den nationalen Aktionsplan für Beschäftigung. Damit er wirklich funktioniert, müsse sich bei den Unternehmern auch ein Gesinnungswandel vollziehen. "Menschen ab 45 sind kein altes
Eisen, sondern auf Grund ihrer langjährigen Erfahrung wertvolle MitarbeiterInnen für das Unternehmen." (ew/kr)

ÖGB, 9. Juni 1999 Nr. 272

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