Generali-Gruppe: Start mit neuen Finanzdienstleistungen

Die Generali Vermögens- und Immobilienverwaltungs-AG nützt Know-how aus dem "Euro-Land" zur Diversifizierung der Anlagemöglichkeiten auch für die private Vorsorge.

Wien (OTS) - Mit einer Reihe neuer Finanzprodukte baut die Generali-Gruppe in Österreich den Finanzdienstleistungsbereich als strategisches Geschäftsfeld kräftig aus. Die vor einem Jahr gegründete Generali Vermögens- und Immobilienverwaltungs-AG, Wien, bereitet in Zusammenarbeit mit der 3 Banken-Generali Investment-GmbH zusätzliche Investitionsmöglichkeiten in Dachfonds, in Pensionsinvestmentfonds und einen niederländischen Small Cap Investmentfonds sowie gemeinsam mit der Generali Capital Vermögensberatungs-GmbH in hochwertige Vorsorgewohnungen vor. "Damit bieten wir eine Breite an Vorsorge- und Anlageprodukten, wie sie für den Aufbau eines europäisch orientierten Finanzdienstleistungsbereich erforderlich ist", betont DDr. Günter Neumann, Vorsitzender des Vorstandes der Generali Vermögens- und Immobilienverwaltungs-AG. "Uns kommt hier unser spezielles Know-how aus dem Euro-Land, in dem wir als europäische Gruppe seit Jahren stark verankert sind, zugute. Diese Spezialkenntnisse können wir den Kunden unserer Gruppe professionell zur Verfügung stellen." Der Vertrieb der Produkte erfolgt über die Generali Versicherung AG und die Interunfall Versicherung AG in Kooperation mit der Generali Capital Vermögensberatungs-GmbH.

Vorsorgewohnungen in Wien-Döbling

Als erstes Immobilienprodukt werden Interessenten in der zweiten Jahreshälfte 1999 insgesamt 19 Wohnungen in Wien 19., Pfarrwiesengasse 18, angeboten. Für den Ankauf der vermieteten Wohnungen in bester Grünlage erarbeitet die Generali Capital gemeinsam mit den Interessenten individuelle Finanzierungsvarianten, damit dieses Investment den persönlichen Vorsorgebedürfnissen angepaßt werden kann.

In weiterer Folge befinden sich Immobilienprodukte in Form von Anteilen an Kommanditgesellschaften, allenfalls auch an Immobilien-Aktien in der Konzeptionsphase - diese Anlagemöglichkeit wird sich voraussichtlich nicht auf Wohnungen beschränken.

Einstieg in Dachfonds, Pensionsinvestmentfonds und Small Cap-Fonds

Eine beachtliche Diversifizierung realisiert die Generali-Gruppe jetzt auch im Bereich der Investmentfonds:
- Ab 1. Juli 1999 legt die 3 Banken-Generali Investment-GmbH insgesamt vier Dachfonds - entsprechend unterschiedlicher Risikoneigung - auf. Beim "Fondsmix 25" beträgt der Aktienanteil 25 % (Rest Anleihen), bei den weiteren Dachfonds "Fondsmix 50", "Fondsmix 75" und "Fondsmix 100" steigt der Aktienanteil bis auf 100 Prozent. Investiert wird in eigene Fonds dieser Kapitalanlagegesellschaft sowie in Fremdfonds wie Fidelity und Fleming.
- Ab 1. Jänner 2000 werden auch für Pensionsinvestmentfonds die steuerlichen Begünstigungen erweitert. Daher bietet die 3 Banken-Generali Investment-GmbH ab diesem Zeitpunkt zwei Pensionsinvestmentfonds als Vorsorgeprodukte: einen Fonds mit mindestens 35 % Aktienquote sowie einen Fonds mit mindestens 65 % Aktienquote.
- Ab September 1999 steht ein Small Cap-Fonds zur Verfügung, der in lokalen niederländischen Industriewerten mit hoher Dividendenrendite anlegt - ein Investitionsbereich, in dem die Generali-Gruppe seit vielen Jahren mit hohem Know-how aufgrund des eigenen Portfolio-Managements ausgestattet ist. Gerade in der derzeitigen Niedrigzinsphase ist eine derartige hochrentierende Anlagealternative von hohem Interesse.

Zwtl.; Anlagestrategie 1999-2001: Verstärkte Aktienkomponente

Ihre eigene Anlagestrategie für die von ihr verwalteten Kapitalanlagen der Generali Vienna-Gruppe hat die Generali Vermögens- und Immobilienverwaltungs-AG neu ausgerichtet. Die Strategie orientiert sich an den beiden bestimmenden Faktoren Niedrigzinsphase und Eintritt in das Euro-Zeitalter. Dementsprechend werden die Anlagebestände der österreichischen Gruppe neu strukturiert:
- von Bundesdarlehen in Euro-Renten;
- Erhöhung des Aktienanteils über neue Spezialfonds (vor allem STOXX 50);
- Umschichtung im Anteil der Substanzwerte zugunsten der Aktienkomponente;
- Verstärkung des aktiven Immobilienmanagements.
So wird 1999 das Veranlagungsvolumen der Interunfall und der Generali Versicherung - abzüglich der für Aktivierungen bei Liegenschaften geplanten Mittel - zu 60 % in Rentenwerte und zu 40 % in Spezialfonds investiert. Bei den Spezialfonds ist derzeit ein Mix von 60 % Rentenwerte und 40 % Aktien angesetzt.

Aktive Immobilienbewirtschaftung

Ihre - im Gegensatz zu anderen Versicherungsgruppen - sehr aktive Immobilienbewirtschaftung wird die Generali Vermögens- und Immobilienverwaltungs-AG weiter intensivieren. In den vergangenen zehn Jahren hat die österreichische Generali-Gruppe Liegenschaften im Wert von jeweils 1,6 Milliarden Schilling sowohl verkauft als auch angekauft. In den Neubau sowie die Sanierung und Revitalisierung von Gebäuden wurden seit 1988 rund 5,2 Milliarden Schilling investiert. Dabei handelte es sich hauptsächlich um Eigendevelopments vom Ankauf der Liegenschaften bis zur schlüsselfertigen Übergabe. Im Vordergund standen stets die Kriterien Lage und Wertsteigerung.
Für 1999 beträgt das Baubudget 575 Millionen Schilling. Ein aktueller Schwerpunkt der Investitionstätigkeit in diesem Bereich ist das im Bau befindliche Hollein-Projekt Generali-Tower ("Schiefer Turm") in der Wiener Taborstraße. Das spektakuläre Gebäude am Eingang zur Wiener City wird im Sommer 2000 fertiggestellt; die gesamten Errichtungskosten betragen rund 700 Millionen Schilling.

Kapitalanlagen: 106 Milliarden Schilling

Die Generali Vermögens- und Immobilienverwaltungs-AG wurde 1998 im Zuge der Ausgliederung der Finanzdienstleistungsfunktionen aus der Generali Holding Vienna AG gegründet und ist 100-%-Tochter der börsennotierten Holding. Sie fungiert als zentrale Asset-Management-Gesellschaft für die Verwaltung der Kapitalanlagen der Konzerngesellschaften der Generali-Gruppe in Österreich, insbesondere der Generali Holding Vienna AG, Generali Versicherung AG, Interunfall Versicherung AG und Europäische Reiseversicherung AG sowie der Generali Rückversicherung AG. Daneben erfüllt sie auch Beratungs- und Steuerungsaufgaben für die zur Generali Vienna-Gruppe gehörenden, stark expandierenden Gesellschaften in Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Rumänien und Polen. Die von der Generali Vermögens- und Immobilienverwaltungs-AG verwalteten Kapitalanlagen erreichten per 31. März 1999 eine Größenordnung von mehr als 106 Milliarden Schilling. Neben dem Asset Management für die Gruppe zählen Finanzdienstleistungen und Asset Management für Dritte zu den Aufgaben der Finanzgruppe der Generali Vermögens- und Immobilienverwaltungs-AG.

Mit einem Marktanteil von rund 17 % zählt die Generali Vienna-Gruppe zu den drei größten Versicherungskonzernen in Österreich.

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