Caritas klagt FPÖ-Kabas

"Üble Drogen-Verleumdung"

Wien, 9.6.99 (car-pd) - "Die Caritas setzt sich jetzt gegen eine besonders üble Verleumdung durch einen FPÖ-Politiker zur wehr. Es ist zwar üblicherweise nicht unser Stil, gleich einen Richter anzurufen, aber da sich in letzter Zeit die Unterstellungen und aus der Luft gegriffenen Behauptungen auf beängstigende Weise häufen, sind wir gezwungen, gerichtliche Schritte zu unternehmen," betont Caritasdirektor Michael Landau.

Deshalb reiche die Caritas eine Privatanklage wegen übler Nachrede gegen den Wiener FPÖ-Obmann Hilmar Kabas ein. Darüberhinaus wird Caritas-Anwalt Werner Suppan eine Unterlassungsklage wegen Kreditschädigung samt Antrag auf einstweilige Verfügung veranlassen.

Ausschlaggebend für die Klage waren wiederholte Angriffe in FPÖ-Presseaussendungen, die die Caritas in die Nähe des Drogenhandels gerückt hatten und in Formulierungen wie "Caritas als Keimstätte illegalen Drogenhandels" und "Drogenhändler unter dem Deckmantel christlicher Nächstenliebe gedeckt" ihren Höhepunkt fanden.

Die Klage wurde eingereicht, nachdem Kabas auf eine Caritas-Aufforderung zur Richtigstellung nicht reagiert hatte.

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