Rigel und Novartis vereinbaren Zusammenarbeit bei fünf Projekten zur Wirkstoffentdeckung

South San Francisco, Kalifornien (ots-PRNewswire) - Dadurch steigt die Forschungsfinanzierung von Rigel auf insgesamt mehr als 200 Millionen US-Dollar.

Rigel Inc. und die Novartis Pharma AG kündigten an, daß sie bei fünf unterschiedlichen fünfjährigen Forschungsprojekten zusammenarbeiten werden, um Zielanwendungsbereiche für Produkte zu identifizieren, die Krankheitssymptome mit der fortschrittlichen funktionalen Genomtechnologie von Rigel behandeln, ihnen vorbeugen oder sie diagnostizieren können. Der exakte Forschungsplan ist zwar nur für die Zusammenarbeit beim ersten Projekt erstellt worden, Novartis hat sich aber den Zugang zur Technologie von Rigel für die anderen vier Projekte gesichert, die in den nächsten zwei Jahren festgelegt werden. Mit den beiden anderen seit Januar 1999 abgeschlossenen Vereinbarungen mit multinationalen pharmazeutischen Unternehmen hat Rigel jetzt insgesamt sieben Forschungsprogramme mit einem potentiellen Gesamtwert von über 200 Millionen US-Dollar.

Nach den Bedingungen der Vereinbarung stellt Novartis Rigel vorab Bar- und Kapitalinvestitionen zur Verfügung, Forschungsfinanzierungsmittel sowie erfolgsabhängige periodenmäßige und bestimmte Gewinnanteilszahlungen, um Zielanwendungsbereiche für Wirkstoffe zu identifizieren, darunter Kleinmolekül-(oral aktive) Wirkstoffe, Impfstoffe und/oder diagnostische Produkte. Die Kapitalinvestitionen betreffen die erhebliche sofortige Finanzierung, aber die Mehrzahl der Gelder ist von Rigel durch eine Erstwertpapieremission abrufbar.

Die erste Zusammenarbeit konzentriert sich auf die Identifikation von Zielanwendungsbereichen, die die T-Zellen regulieren. Diese Zellen spielen eine zentrale Rolle bei der Immunreaktion des Körpers und wirken sich insbesondere erheblich auf die Akzeptanz von neu transplantierten Organen durch den Körper aus. Novartis wird im nächsten Jahr zwei der verbleibenden vier Projekte determinieren, die letzten beiden Projekte werden in den nächsten zwei Jahren festgelegt. Die Forschungsarbeit wird sowohl bei Rigel als auch bei Novartis durchgeführt. Novartis behält die weltweiten Exklusivrechte, die Produkte in den Gebieten zu entwickeln und zu vermarkten, die sich während der Zusammenarbeit als Zielanwendungsbereiche herausstellen.

"Wir sind sehr erfreut über die Zusammenarbeit mit Novartis und die Unterstützung unserer Technologie durch Novartis", sagte James M. Gower, President und Chief Executive Officer von Rigel Inc. "Der Wunsch von Novartis nach Ausweitung unserer Zusammenarbeit über das ursprüngliche Projekt auf fünf unterschiedliche Gebiete der Biologie und Therapie hinaus ist Beweis für die Richtigkeit unseres einmaligen Lösungsansatzes für die Wirkstoffentdeckung."

Novartis ist ein weltführendes Unternehmen im Bereich Life Sciences mit den Hauptgeschäftsbereichen Healthcare, Agribusiness und Consumer Health. 1998 hatte die Novartis-Gruppe einen Umsatz in Höhe von 31,7 Milliarden Schweizer Franken. Davon entfielen 17,5 Milliarden auf Healthcare, 8,4 Milliarden auf Agribusiness und 5,8 Milliarden auf Consumer Health. Die Gruppe investiert jährlich mehr als 3,7 Milliarden Schweizer Franken in Forschung & Entwicklung. Novartis hat den Hauptsitz in Basel in der Schweiz, beschäftigt ungefähr 82.000 Mitarbeiter und ist in über 100 Ländern in der ganzen Welt aktiv.

Rigel Inc., eine 1997 gegründete und im Privateigentum stehende Firma, konzentriert sich auf die Entdeckung neuartiger therapeutischer Wirkstoffe. Die Firmentechnologie für die schnelle Identifikation der Wirkstoffanwendungsbereiche und die Wirksamkeitsüberprüfung repräsentiert einen neuen fortschrittlichen Lösungsansatz für die funktionale Genomtechnik, der die firmeneigenen Fortschritte bei den Genübertragungstechniken mit der kombinatorischen Chemie, der Genomtechnik und dem ultrahohen Durchsatz der funktionalen Überwachungsmöglichkeiten integriert. Die Technologie ermöglicht es den Wissenschaftlern, die inneren Verbindungen in den erkrankten Zellen schnell zu untersuchen, um die Zielbereiche zu finden, die die Zellfunktion kontrollieren, und auf die spezifisch und sicher durch oral verabreichte Wirkstoffe zur Krankheitsbehandlung Einfluß genommen werden kann. Rigel hat gegenwärtig gemeinsame Forschungsprojekte mit Janssen Pharmaceutica N. V., um Onkologietherapeutika und -diagnostika auf der Basis der Zellzyklusregulierung zu entdecken, und mit Pfizer Inc., um Wirkstoffe für Menschen und Tiere gegen Asthma und Allergie auf der Basis der IgE-Regulierung in B-Zellen zu entdecken. Rigel verfügt auch über Forschungsprogramme, die die Regulierung der Mastzellaktivierung bei Allergie/Asthma und die Eliminierung frühzeitiger Wirkstoffresistenz in Tumorzellen untersuchen.

ots Originaltext: Rigel Inc.
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James Gower, President & CEO von Rigel Inc.
Tel.: (USA) 650-624-1100, oder
Medien: Audra Nass von der Nass Communications Group
Tel.: (USA) 415-431-1747, für Rigel Inc.
Webseite: http://www.rigel.com

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