Mitteilung des Österreichischen Presserates

Wien (OTS) - Der Österreichische Presserat hat sich in seiner heutigen Vollversammlung (8. Juni 1999) mit Beschwerden gegen Veröffentlichungen in der Neue Kronen Zeitung im Zusammenhang mit dem Fall des Schubhäftlings Omofuma befaßt. Das Verfahren wurde zum Zweck der Anhörung des Innenministeriums und zur nochmaligen Anhörung der Beschwerdeführer auf Mittwoch, den 23. Juni 1999 vertagt.

Der Österrreichische Presserat wurde mehrfach mit Anrufungen konfrontiert, in denen gegen rassistische Inhalte in Zeitungsinseraten Beschwerde geführt wurde. Der Presserat stellt fest, daß für bezahlte Einschaltungen der Österreichische Werberat zuständig ist. Der Österreichische Presserat appelliert an die Zeitungsverlage, sorgsam die Schaltung solcher Inserate zu prüfen und die einschlägigen Bestimmungen des Österreichischen Werberates zu berücksichtigen.

Im Auftrag der Vorsitzenden Dr. Ute Sassadeck,

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