Amtsmanager'99: Erste Plätze an O.Ö. und N.Ö.

Seit drei Jahren laufende Aktion bringt meßbare Erfolge - Maderthaner: UGBA-Entwurf ist nicht praxistauglich

pwk - Die Wirtschaftkammer hat heuer bereits zum dritten Mal den Preis Amtsmanager ausgeschrieben. Dieses Prädikat erhalten österreichweit Beamte in Genehmigungsbehörden, die Genehmigungsverfahren für Betriebsanlagen unbürokratisch, effizient und rasch abwickeln.

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Der Bewerb lief 1997 mit 170 Nominierungen erfolgreich an. 1998 war die Zahl der Nominierungen schon auf 250 gestiegen und 1999 machten sich 269 Unternehmer die Mühe, einen Beamten, mit dessen Leistung sie besonders zufrieden waren, zu nominieren. "Das hat unsere kühnsten Erwartungen übertroffen und uns bestätigt, daß der Weg einer verstärkten Kooperation zwischen Wirtschaft und Verwaltung richtig ist", sagte Wirtschaftskammer-Präsident Leopold Maderthaner am Dienstag nachmittag anläßlich der Preisverleihung des "Amtsmanager'99". Der erste Platz in der Kategorie "Einzelkämpfer" geht an Mag. Thomas Kühberger (Amt der oberösterreichischen Landesregierung, Umweltrechtsabteilung), in der Kategorie "Teampreise" siegte das Team der Gewerbeabteilung der Bezirkshauptmannschaft Zwettl. Daneben wurden auch mehrere weitere Teilnehmer mit zweiten und dritten Plätzen ausgezeichnet.

Die Erfolge dieser Aktion liegen, so Präsident Maderthaner, bereits jetzt auf der Hand: Es sind dies Verkürzung der Verfahrensdauer, gestiegene Motivation der Behördenvertreter sowie Geld- und Zeitersparnis in Verwaltung und Wirtschaft.

Die Verkürzung der Verfahrensdauer läßt sich eindrucksvoll belegen. Die Verfahrensdauer des Amtes der Vorarlberger Landesregierung (übrigens ein Teampreisträger 1998) reduzierte sich von 161 Tagen 1993 auf 83 Tage 1997. In der BH Spital an der Drau ist die Verfahrensdauer von 290 Tagen im Jahr 1995 auf 72 Tage 1998 geschrumpft. In Grieskirchen, O.Ö., (1997 mit dem Amtsmanagerpreis ausgezeichnet) wurde eine Reduktion von 291 Tagen im Jahr 1991 auf 70 Tage 1998 erreicht. "Das ist wert, ins Buch der Rekorde eingetragen zu werden", stellte Maderthaner fest.

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