In Wien 200 Proben gezogen und 3 Tonnen Ware beschlagnahmt

Brauner: KonsumentInnen sollen bedenkliche Waren zu Marktämtern bringen

Wien, (OTS) Dienstag Nachmittag gab die Wiener Konsumentenstadträtin Mag. Renate Brauner eine vorläufige Zwischenbilanz über die laufende Fahndungsaktion des Wiener Marktamtes nach Belgischen Produkten. Bisher haben die rund 80 im Außendienst tätigen LebensmittelpolizistInnen rund 200 Proben gezogen. Zudem wurden an die drei Tonnen Ware beschlagnahmt.

Endziel der letzten Fahndungsstufe ist, so die Erläuterung
der Wiener ExpterInnen, daß alle in Frage kommenden Belgischen Produkte in den 19.000 Wiener Lebensmittelbetrieben überprüft und beprobt werden. Die Palette der beprobten Waren beinhaltet neben Eiprodukten für die Weiterverarbeitung vor allem Spezialitäten wie Butterwaffeln, Schokoladen und feine Pasteten. Wie bereits das Bundesministerium für Verbraucherschutz hingewiesen hat, werden erste Untersuchungsergebnisse und die Auflistungen unbedenklicher Produkte in etwa 14 Tagen zu erwarten sein.

Das Marktamt berichtet weiter, dass fast alle verarbeitenden Unternehmen und Handelsketten bereits nach den ersten Meldungen Belgische Produkte von sich aus dem Verkehr gezogen haben. Diese seien in sogenannte Sperrlager für einen eventuellen Reexport verfrachtet worden.

Konsumentendtadträtin Brauner abschließend: "Den verunsicherten KonsumentInnen raten wir, im Zweifelssfall bedenkliche Produkte zu den Marktämtern zu bringen." Sie betonte überdies, dass generell die Ergebnisse der Untersuchungen abzuwarten seien. Dadurch dass aus Belgien meist qualitativ hochwertige Spezialitäten und Delikatessen in geringen Mengen importiert würden, wäre die tägliche Versorgung der WienerInnen sicher nicht sonderlich eingeschränkt. (Schluß) wb

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