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Motorola auf Expansionskurs

Mit einem klaren Bekenntnis zu mehr Kundenorientierung arbeitet der Konzern nach einer Restrukturierungs- und Konsoldierungsphase im Vorjahr an der Umsetzung von leistungsfähigen Zukunftsstrategien. Neue Plattformen und Partnerschaften sollen integrierte Kommunikationslösungen für den Kunden bringen und so die Technologieführerschaft Motorolas auch im neuen Jahrtausend sicherstellen.

Motorola erwirtschaftete 1998 weltweit einen Umsatz von 29,4 Mrd. US-Dollar; als eines der größten High-Tech-Unternehmen der Welt hat Motorola Niederlassungen auf allen Kontinenten und beschäftigt mehr als 130.000 MitarbeiterInnen. Die Geschäftsentwicklung der Motorola Inc. ist positiv: Im 1. Quartal 1999 konnte neben Umsatzzuwächsen (7,2 Mrd. US Dollar 1-3/99) auch ein Ertragszuwachs verbucht werden:
Der Gewinn erhöhte sich von 159 Millionen US-Dollar im 4. Quartal 1998 auf 171 Millionen US-Dollar im 1. Quartal 1999. Neue Strategien sollen den Erfolg des Konzerns weiter stärken und den Ausbau der Geschäftsfelder ermöglichen.

Motorola - Global Market Maker

Motorola bekennt sich als Global Market Maker zu starken Kundenorientierung: Mehr als je zuvor steht die Kundenzufriedenheit im Mittelpunkt von Produktentwicklungen. Der Konsument von heute fordert intelligente Lösungen, die gesamtheitlich sein Kommunikationsbedürfnis abdecken. "Convenience" ist das Schlagwort des kommenden Jahrtausends. Die Entwicklung neuer Kommunikationsplattformen durch strategische Allianzen, wie z.B. mit CISCO, bringen neue Lösungen auf den Markt. Mit Vodafone und Alcatel treibt Motorola Entwicklungen im Bereich UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) voran.

Strategische Ausrichtung der Geschäftsfelder

Das High-Tech-Unternehmen hat 1998 weltweit seine Unternehmensbereiche neu geordnet, um sich den dynamischen Veränderungen der Märkte, in denen Motorola aktiv ist, anzupassen. Der Schwerpunkt wurde auf zwei große Geschäftsfelder gelegt: Zum einen die Kommunikationstechnologie (Communications Enterprise) und zum anderen "Embedded Solutions", zu denen die Geschäftsfelder Integrierte Elektroniksysteme und Halbleiter zählen.

Das Communications Enterprise

Die verschiedenen Bereiche der Kommunikationstechnologie wurden im sogenannten Communications Enterprise gebündelt. Dazu zählen u.a. die Geschäftsfelder Funk, Mobiltelefone, Funktelefonnetze, die Internet-and Networking Group und die Global Telecom Solutions Group. Im Bereich Communications Enterprise werden 70 Prozent des weltweiten Umsatzes erwirtschaftet. 30 Prozent entfallen auf die "Embedded Solutions".

Integrierte Elektroniksysteme

Der Bereich Integrierte Elektroniksysteme umfaßt u.a. Kfz- und Industrie-Elektronik, Telematik, Computersysteme, Energiesysteme sowie Flachbildschirme. Das Portfolio des Bereiches reicht von Systembausteinen für den Einsatz in Automobilen wie z.B. Motormanagement-Module über Telematiksysteme bis hin zu Computerplatinen für den Einsatz in Industrieanlagen aller Art. Der Markt für integrierte Elektroniksysteme birgt ein enormes Wachstumspotential. Marktforscher gehen davon aus, daß sich das Volumen bis zum Jahr 2001 von derzeit 90 Mrd. US-Dollar auf 180 Mrd. US-Dollar verdoppeln wird. Die Analysen zeigen auch, daß in naher Zukunft fast alle Industrieprodukte Elektronikbauteile enthalten werden. Schon heute liefert Motorola beispielsweise Kfz-Elektronik weltweit an fast alle Automobilhersteller und viele Systemlieferanten. Auch die Motorola-Computersysteme werden immer stärker in Telekommunikationsanwendungen und in der Prozeßsteuerung eingesetzt.

Halbleiter

Der Unternehmensbereich Halbleiter gliedert sich in die Gruppen Imaging und Entertainment, Transport, drahtlose Kommunikation sowie Tele- und Datenkommunikation. Diese vier Gruppen, die sich mit unterschiedlichen Marktsegmenten befassen, richten ihren Schwerpunkt auf kundenspezifische Systemlösungen. Halbleiter von Motorola stellen das Innenleben vieler elektrischer und elektronischer Geräte dar. Egal ob in Kameras, Mobiltelefonen oder Haushaltsgeräten - Chips sind im Alltag fast überall zu finden. Um die Dimension zu erfassen: Mehr als 8 Milliarden "intelligenter" Chips von Motorola stecken weltweit in den verschiedensten Produkten. Allein 40 der intelligenten Bausteine sind heute in einem Mittelklassewagen zu finden - Tendenz steigend.

Iridium - 66 Satelliten für weltweite Erreichbarkeit

Aufgrund der Erfahrungen in der Weltraumtechnologie entwickelte Motorola das Konzept des satellitengestützten Iridium-Netzwerkes, das am 1. November 1998 in Betrieb ging. Dieses von Motorola geführte 4,7 Milliarden-Dollar-Projekt sorgt auch dort für Verbindung, wo kein Mobilfunknetz existiert (und dies sind immerhin 90 Prozent der Erdoberfläche). Insgesamt besteht das Netz aus 66 Satelliten, sechs Ausweichsatelliten sowie elf Bodenstationen.

Ein von Motorola neu auf den Markt gebrachtes Multi-Mode-Handy arbeitet mit einem Kassettensystem für die terrestrischen Mobilfunkstandards sowie einem fix eingebauten Satelliten-Empfangsteil. Baut die vorhandene Infrastruktur an bestimmten Orten keine Funkverbindung auf, schaltet das Handy automatisch auf Satellitenempfang um.

Motorola baut an Lösungen für morgen

Motorola engagiert sich außerdem in zahlreichen Foren und Forschungseinrichtungen für zukünftige High-Tech-Lösungen. So ist Motorola aktives Mitglied des UMTS-Forums, das zusammen mit anderen führenden Telekommunikationsunternehmen in Europa an der Etablierung des Standards für die "dritte Generation" des Mobilfunks UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) arbeitet. Der neue Standard ergänzt die bereits bestehenden Standards für digitale Mobilkommunikation und ermöglicht dem Mobiltelefonierer das Abrufen von Informationen und Diensten mit hohen Datenübertragungsraten von unterwegs. UMTS bildet eine wichtige Basis für das Entstehen der "Informationsgesellschaft". Denn der neue Standard verbindet die Wünsche nach mehr Mobilität mit den rapide wachsenden Funktionalitäten des Internet. Im Rahmen der Wireless Application Protocol (WAP)-Initiative arbeiten Motorola, Nokia und Ericsson gemeinsam mit "Unwired Planet" an der Entwicklung eines offenen globalen Mobilfunk-Standards, der Internet-Inhalte und Advanced Services für digitale Mobiltelefone und andere, drahtlos kommunizierende Geräte zugänglich machen soll. Ergänzend zum WAP unterstützt Motorola auch die Bluetooth-Initiative. Bluetooth ist eine offene Spezifikation für drahtlose Verbindungen zwischen Mobiltelefonen, Laptop-Computern und anderen Geräten über Kurzstrecken-Funkverbindungen.

Facts & Figures

1. Motorola Inc.

Firmensitz in USA:Motorola Inc.
1303 East Algonquin Road
Schaumburg, IL 60196 USA
Tel.: 001-847-576-5000
Internet: http://www.mot.com

CEO:Christopher B. Galvin

Umsatz weltweit:1. Quartal 1999: 7,2

Milliarden US-Dollar

MitarbeiterInnen weltweit:133.000 (Stand Ende 1998)

2. Motorola Österreich

Firmensitz in Österreich:Motorola GmbH
Jacquingasse 16 - 18
1030 Wien
Tel.: 01/79 709 - 0
Fax: 01/79 709 - 2500

Geschäftsführer:Peter Levak
Norbert Quinkert

Umsatz:1998: öS 932 Millionen

MitarbeiterInnen:Stand 1998: 91

Firmen-Kurzprofil:

Motorola ist ein international führender Technologiekonzern mit den Schwerpunkten Kommunikationstechnologie und "Embedded Solutions". 1998 wurden weltweit mit 133.000 MitarbeiterInnen rund 29,4 Mrd. US-Dollar Umsatz erzielt.

In Österreich ist das Unternehmen durch die Motorola GmbH präsent, die an verschiedenen heimischen Unternehmen beteiligt ist. Zu den in Österreich ansässigen Geschäftsbereichen zählen Funktelefonnetze, Betriebsfunk und Mobiltelefone. Außerdem betreibt Motorola in Österreich ein "Advanced Network Development Center", das sich schwerpunktmäßig mit Dual Band Netzdesign (900/ 1800 MHz) beschäftigt.

Börse:New York Stock Exchange (NYSE), Kürzel: MOT

Pressekontakt:Motorola Österreich
Irene Obetzhofer

Tel.: 01 79 709 - 2096
Fax.: 01 79 709 - 2500
e-mail: iobetzh@email.mot.com

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Mag. Birgit Kraft-Kinz/ Christina Brandenstein
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Fax.:01 505 47 01-36
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c.brandenstein@hochegger.at
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