VP-Strobl und VP-Karl: Späte Einsicht von Stadtschulratspräsident Scholz ist erfreulich

Wiener ÖVP auch weiterhin GEGEN die Gesamtschule

Wien (ÖVP-Klub) Begeistert und überrascht zeigten sich die beiden ÖVP-Abgeordneten und Kollegiumsmitglieder LAbg. Franz KARL und Bildungssprecher LAbg. Walter STROBL über die Aussagen von Stadtschulratspräsident Kurt Scholz. "Die klare und eindeutige Distanz zum SPÖ-Vorstoß in Wien die Gesamtschule einzuführen ist bemerkenswert und verdient Beachtung", so die beiden ÖVP-Politiker.****

"Wir geben zu, daß wir über diese eindeutigen und fixen Aussagen zum Objektivierungsverfahren für die Direktorenbestellung zwar überrascht sind, wir nehmen sie aber zur Kenntnis", erklärten KARL und STROBL. Die Wiener ÖVP habe sich immer ganz besonders dafür eingesetzt das Objektivierungsverfahren noch mehr zu professionalisieren und Managementberatungsfirmen miteinzubeziehen. "Die SPÖ hat das bisher immer abgelehnt", so STROBL. Die Ausweitung zu einem Assessment-Center sei ursprünglich ein Vorschlag der ÖVP, um so erfreulicher sei es, daß Scholz diese Idee nun aufgreift.

Für die Wiener ÖVP gelte das Objektivierungsverfahren allerdings für alle Bereiche des Wiener Stadtschulrates. "Scholz will nur die Bundesschulen in das Objektivierungsverfahren einbringen. Wir wollen aber ALLE Wiener Schulen, die Schulaufsicht inklusive der Fachinspektoren und der Verwaltungsbeamten des Stadtschulrates miteinbeziehen", erklärte STROBL. KARL und STROBL weiter: "Es muß ein einheitliches Verfahren für alle geben". Scholz wäre gut beraten seine politischen Aussagen vorher mit dem Koalitionspartner abzuklären, damit seine Vorschläge auch mehrheitsfähig werden, so die beiden ÖVP-Politiker abschließend.***

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