LIF-Steiner fordert sozialrechtliche Absicherung für Tagesmütter und

-väter Kritik am niederösterreichischen Hilfswerk

Wien (OTS) - "Unglaublichen Zynismus" warf heute die Landessprecherin des Liberalen Forums NÖ, Liane Steine dem Präsidenten des niederösterreichischen Hilfswerkes LAbg. Ernst Strasser vor. Dies in Zusammenhang mit dessen Jubelmeldungen über die steigende Nachfrage nach der Kinderbetreuung durch Tagesmütter- und Väter. "Angesichts der mangelnden Angebote an Kleinkinderhorten ist es kein Wunder, daß Eltern zunehmend diese Möglichkeit in Anspruch nehmen", sagte Steiner. Was vom Hilfswerk dabei tunlichst verschwiegen werde ist die völlig fehlende sozialrechtliche Absicherung von Tagesmüttern und -vätern.***

"Tagesmütter und -väter erwerben keine Pensionsansprüche, Frauen bleiben weiterhin mit dem Ehemann mitversichert und damit von den Ehemännern abhängig", kritisierte Steiner. Es dürfe in diesem Zusammenhang jedenfalls nicht von einer arbeitsmarktpolitisch relevanten Maßnahme gesprochen werden. "Es sei denn, das Hilfswerk will die Regierungs-Strategie des Tarnens und Täuschens hinsichtlich der Realität am Arbeitsmarkt fortsetzen", sagte Steiner.

Neben einer Ausbildung müsse es deshalb auch eine sozialrechtliche Absicherung für Tagesmütter und -väter geben. "Erst dann wäre das Selbstlob der Hilfswerkes berechtigt", schloß Steiner.

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