Wirtschaft begrüßt Förderung der Altersteilzeit

Martin Mayr: Bei Einführung der Altersteilzeit wird es keinen Rechtsanspruch der Arbeitnehmer auf Teilzeitarbeit geben

pwk - "Bevor eine Legendenbildung einsetzt, sei in bezug auf den Pakt für ältere Arbeitnehmer eines klargestellt: Bei der Einführung der Altersteilzeit wird es für Arbeitnehmer keinen Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit geben. Denn dies wäre für die älteren Arbeitnehmer ein zusätzliches Handicap am Arbeitsmarkt. Mit einer solchen Maßnahme wären sie noch schwerer für neue Jobs vermittelbar." Martin Mayr, Leiter der Sozialpolitischen Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich, begrüßt das nunmehr ausgearbeitete Paket für ältere Arbeitnehmer, das schon vor längerem von den Sozialpartnern vorbereitet wurde. Als größte Anreize für die Wirtschaft, ältere Arbeitnehmer einzustellen und zu beschäftigen, ortet er: ****

* Einräumung eines Rechtsanspruchs auf Altersteilzeitgeld für den Dienstgeber, wenn er mit älteren Arbeitnehmern (Männer ab 55, Frauen ab 50 Jahren) eine Hinabsetzung der Normalarbeitszeit um die Hälfte vereinbart und dafür einen arbeitslosen Arbeitnehmer oder einen Lehrling einstellt. Nach den derzeitigen Plänen bekommt der ältere Teilzeit-Arbeitnehmer rund 75 Prozent seines früheren Entgelts.

* Es wurde die Möglichkeit einer Altersteilzeitbeihilfe für den Dienstgeber beschlossen, wenn er mit Männern ab 57 oder Frauen ab den 52. Lebensjahr eine Teilzeitregelung trifft. In diesem Fall muß keine Ersatzeinstellung vorgenommen werden.

* Positiv ist auch die Einführung einer speziellen Kurzarbeitsmöglichkeit für ältere Arbeitnehmer und die Verkürzung der Dauer der Bildungskarenz von 6 auf 3 Monate zu beurteilen.

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