In Orth an der Donau entstand eine Museums-Schiffsmühle

Erinnerung an die Zeit vor der Donauregulierung

St.Pölten (NLK) - Einen Einblick in die Energieversorgung früherer Jahrhunderte ermöglicht eine Schiffsmühle, die nach alten Vorbildern in Orth an der Donau errichtet wurde und am kommenden Donnerstag, 10. Juni, durch Landesrat Ernest Gabmann eröffnet wird. Sie soll in Hinkunft nicht nur als technisches Denkmal, sondern auch als Museum und als Ort der Begegnung mit moderner Kunst dienen. Initiiert und realisiert wurde das Projekt vom Elektriker Martin Köberl, der von Schiffsmühlbetreibern abstammt und der sich damit einen langjährigen Wunsch erfüllt hat. Dazu entstand der Originalnachbau einer Tschaike, eines ruderbaren Donauschiffes, wie sie früher auf der Donau zu finden waren. Es wird durch zehn Ruderpaare oder mit einem Elektromotor betrieben. Die Tschaike befördert die Besucher der Schiffsmühle an Ort und Stelle. Die Schiffsmühlen verschwanden, als die Dampfmaschinen ihren Siegeszug antraten und die Donauregulierung einsetzte.

Die Mühle besteht aus zwei Schiffen, die mit einer Konstruktion verbunden sind, auf der auch das Mühlrad läuft. Auf dem Hausschiff befindet sich das Mühlhaus mit dem Steinmahlwerk. Das kleinere Schiff ist das Waid- oder Wellschiff. Mit dem Ufer ist die Mühle durch zwölf Meter lange Schorbäume verbunden. Zum Bau der Mühle wurde eine Schiffswerft auf einer Wiese des Uferhauses in Orth an der Donau errichtet. Als Baumaterial kam Lärchen- und Tannenholz zum Einsatz.

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