Gesundheitsgefährdung durch künstliche Mineralfasern am Bau Internationales Expertenforum diskutiert über wirksamen Schutz

Wien (OTS) - Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) veranstaltet ab morgen, Mittwoch, 9. Juni, bis einschließlich 11. Juni 1999 im Adolf-Czettel- Bildungshaus Wien gemeinsam mit der Internationalen Gewerkschaft der Bauarbeiter eine Tagung über künstliche Mineralfasern. Diese haben in den vergangenen Jahren den Baustoff Asbest verdrängt, einige davon scheinen aber zumindest für die Arbeitnehmer am Bau ebenfalls gesundheitsschädigend zu wirken. "Die meisten neuen Fasern stehen unter dem dringenden Verdacht, nicht minder gesundheitsschädlich zu sein. Es scheint, als habe man den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben, erklärte Univ.-Prof. Dr. Norbert Winker, Chef der Unfallverhütung und Berufskrankheitenbekämpfung in der AUVA das Motiv für das Expertentreffen. Bei der Tagung werden Forderungen an die Europäische Kommission und deren Mitgliedsländer sowie an Hersteller, Lieferanten, Bauherren und Arbeitgeber, aber auch an die Wissenschaft gerichtet. Zu erwarten sind unter anderem Änderungen von EU-Richtlinien, Schutzvorschriften, Herstellungs- Liefer- und Anwendungsrestriktionen von krebsbedenklichen Mineralfaserstoffen bis hin zur Erstellung praktikabler Testmethoden zur Beurteilung des kanzerogenen Potentials von künstlichen Mineralstoffen.

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