Lindner-Gruppe wächst ungebrochen dynamisch ots Ad hoc-Service: Lindner Holding KGaA <DE0006487200>

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Lindner-Gruppe wächst ungebrochen dynamisch

Gelungener Start in das neue Geschäftsjahr 1999/2000

1. Deutliche Verbesserung der Ergebnisse im Rumpfgeschäftsjahr 1998/99

Starker Anstieg der Betriebsleistung trotz anhaltender Flaute im Baugewerbe

Die Lindner-Gruppe mit Sitz in Arnstorf/ Niederbayern konnte im Rumpfgeschäftsjahr 1998/99 die Konzernleistung auf 323,2 Mio. DM erhöhen. Mit diesem Leistungszuwachs konnte der vergleichbare Vorjahreswert um 58,8 Mio. DM bzw. 18,2 % übertroffen werden. Berücksichtigt man die Effekte aus der Akquisition Goldbach-Norit, verbleibt eine Steigerung der Konzernleistung um 18,4 Mio. DM bzw. 7,0 % gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert. Lindner konnte sich somit wiederum erfolgreich gegen die negativen Trends in der Baubranche stemmen. Die Inlandsleistung betrug im Rumpfgeschäftsjahr 277,9 Mio. DM, der Bereich Ausland hat zur Gesamtleistung mit 45,3 Mio. DM beigetragen. Der Auslandsanteil an der Gesamtleistung hat sich auf 14 % erhöht. Der vergleichbare Vorjahreswert konnte in absoluter Höhe mehr als verdoppelt werden. Der Konzernumsatz hat sich auf 305,0 Mio. DM eingestellt und liegt somit um 7,9 Mio. DM bzw. 2,5 % unter dem zeitanteiligen Vorjahreswert. Der Rückgang ist auf die durch die gestiegene Anzahl an nicht schlußgerechneten Baustellen verursachten Bestandserhöhungen zurückzuführen. Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen ist um 17,2 Mio. DM gewachsen.

Überproportionale Erhöhung des DVFA-Ergebnisses

In das Rumpfgeschäftsjahr sind die Ergebnisse der operativen Gesellschaften für einen Zeitraum von sechs Monaten (01.07.98 bis 31.12.98) eingeflossen. Daher wurde das DVFA-Ergebnis auf Basis von sechs Monaten unter Eliminierung der Erträge der Lindner Holding KGaA aus dem "verlängerten" Rumpfgeschäftsjahr (01.01.99 bis 31.03.99) ermittelt. Das DVFA-Ergebnis konnte auf 1,98 DM je 5,-DM-Aktie gesteigert werden und liegt somit um 0,18 DM je 5,-DM-Aktie über dem zeitanteiligen Vorjahreswert von 1,80 DM je 5,-DM-Aktie. Zu dem positiven Ergebnis haben alle Sparten des Unternehmens beigetragen. Die Einbeziehung der Goldbach-Norit-Aktivitäten hat die Gewinnsituation der Lindner-Gruppe weder positiv noch negativ beeinflußt. Die Auswirkungen der im Rahmen der Verschmelzung der Goldbach-Norit-Gesellschaften übernommenen Verlustvorträge wurden bei der Berechnung des DVFA-Ergebnisses bereinigt. Es wurde nicht nur die teilweise Auflösung der im Vorjahr gebildeten Steuerrückstellungen rückgängig gemacht, sondern vielmehr auch auf das operative Ergebnis vor Steuern eine fiktive Steuerbelastung errechnet. Damit ist das DVFA-Ergebnis uneingeschränkt vergleichbar mit der Vor-, aber auch mit den Folgeperioden.

Lindner schafft in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit neue Arbeitsplätze

Die Zahl der Mitarbeiter innerhalb der Lindner-Gruppe hat sich im Berichtszeitraum von 1744 auf 2194 erhöht. Bei den neu akquirierten Tochtergesellschaften konnte 385 Mitarbeitern ein Arbeitsplatz geboten werden. Darüber hinaus wurden im Inland 50 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Zahl der Auszubildenden konnte ebenfalls um 13 auf nunmehr 95 junge Menschen gesteigert werden.

Dividendenvorschlag: 1,- DM je 5,-DM-Aktie

Persönlich haftender Gesellschafter und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 16. Juli 1999 (in Arnstorf um 14:30 Uhr) vorschlagen, den Aktionären für das Rumpfgeschäftsjahr eine Dividende von 1,- DM je 5,DM-Aktie auszubezahlen. Die inländischen Anteilseigner erhalten zusätzlich die volle Steuergutschrift in Höhe von 0,43 DM je Aktie, so daß sich eine Bruttodividende von 1,43 DM je Anteil ergibt. Damit wird eine zeitanteilige Ausschüttung in Höhe der Vorjahresdividende für einen Zeitraum von 9 Monaten geleistet, obwohl in das Ergebnis des Rumpfgeschäftsjahres nur die Erträge der operativen Gesellschaften für die Zeit vom 01.07.1998 bis 31.12.1998 eingeflossen sind. Unter Zugrundelegen des Aktienkurses zum 31. März 1999 von 32,85 DM (16,80 Euro) ergibt sich eine auf das Gesamtjahr hochgerechnete Dividendenrendite in Höhe von 5,8 %.

2. Umstellung auf Stückaktien / Aktienrückkauf

Persönlich haftender Gesellschafter und Aufsichtsrat werden der nächsten Hauptversammlung vorschlagen, das Grundkapital der Lindner Holding KGaA auf Stückaktien umzustellen sowie den Rückkauf eigener Aktien bis zu 10 % des derzeitigen Grundkapitals zu genehmigen. Im Zuge der Umstellung des Grundkapitals von DM auf Euro soll das Grundkapital der Lindner Holding KGaA zukünftig nicht mehr in Nennbetragsaktien, sondern in Stückaktien eingeteilt werden. Damit können umfangreiche Kapitalmaßnahmen, die bei einer Beibehaltung von Nennbetragsaktien infolge der Umstellung des Grundkapitals auf Euro notwendig würden, vermieden werden. Außerdem wird die bisherige unterschiedliche Stückelung der Nennbeträge der Aktien vereinheitlicht. Die Möglichkeit des Aktienrückkaufes bis zu 10 % des derzeitigen Grundkapitals wird bis zum 31. Dezember 2000 befristet sein. Der persönlich haftende Gesellschafter wird der Hauptversammlung jeweils über die Inanspruchnahme der Ermächtigung berichten. Der Erwerb eigener Aktien dient dem Zweck, Unternehmen oder Beteiligungen an Unternehmen gegen Gewährung von Aktien der Lindner Holding KGaA zu erwerben bzw. die eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrates ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluß einzuziehen. Es wird aber natürlich auch eine weitere Stabilisierung des Kurses der Lindner-Aktie angestrebt, der immer noch nicht die tatsächliche Leistungskraft der Unternehmensgruppe widerspiegelt.

Ende der Mitteilung

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